Ein Wolkenschauspiel von der Marmolata bis zu den Pale di San Martino   (4,0 bei 21 Bewertungen)    betrachtet: 703x
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Legende

1 Ponta del Ciadin 2919m
2 Cima d'Uomo 3010m; 4,5km
3 Gran Vernel 3210m; 9km
4 Sas de Tas-Cia 2866m
5 Marmolata, Pta. Penia 3343m; 9km
6 Punta Rocca 3309m
7 Sasso Vernale 3058m; 7km
8 Cima Ombretta 2931m
9 Sasso Valfredda 3009m
10 Formenton 2937m
11 Monte la Banca 2875m;7km
12 Mte. Cristallo 39km
13 Nuvoleau
14 Ra Gusela
15 Elferkofel
16 Zwölferkofel 52km
17 Cima Cadin di Misurina 45km
18 Cima Auta Occ.
19 Cima Auta Or.
20 Antelao
21 Pelmo
22 Civetta
23 Falcade
24 Alto di Pelsa
25 Canale d'Agordo
26 Cima Pape 2503m
27 Lago di Cavia 2102m
28 Monte Tamer 2264m
29 Cima dei Palogn 2266m
30 Spiz della Lastia 2295m; 17km
31 Cimon della Stia 2391m
32 Monte Agner 2872m
33 Lastei d'Agner 2861m
34 Cima de la Beta 2798m
35 Forc. de la Beta 2723m
36 Campanile dei Lastei di Focobon 2721m
37 Cima Zopel 2748m or 2813m?
38 Cima di Campido 3001m
39 Cima Venegotia 2401m
40 Cima del Focobon 3054m
41 Mulaz 2906m
42 Torre Quattro Dita 2932m
43 Campanile di Val Grande 2995m
44 Cima di Val Grande 3038m
45 Cima Caladora 2313m
46 Cima dei Bureloni 3130m
47 Cima della Vezzana 3192m
48 Passo del Travignolo 2925m
49 Cimone della Pala 3129m
50 Cima Valles 2305m
51 (Passo di Valles 2031m)
52 Costazza 2275m
53 Castellaz 2333m
54 Tognazza 2209m
55 am Passo di Rolle (1980m)
56 Cavalazza 2325m
57 Colbricon 2602m
58 Cima di Ceremana 2699m; 12km
59 Cime di Bragarolo 2692m
60 Coston di Slavaci 2708m

Details

Aufnahmestandort: Col Margherita (2510 m)      Fotografiert von: Heinz Höra
Gebiet: Dolomiten      Datum: 10.8.2012
Das Schauspiel hat natürlich noch weitere Hauptakteure, links Cima d'Uomo und rechts bis zu den Lagorai-Bergen, in der Mitte Cimetta und Monte Pelmo, der am meisten von den Wolken bedrängt wurde.
Mit PTGui gestitcht aus 11 Breitformataufnahmen (EOS 600D, Sigma 18-125 OS @ 35mm, ohne Stativ).

Kommentare

sehr schöner Standort, schöne indirekte Beleuchtung!
16.08.2012 21:57, Winfried Borlinghaus
Super Farben & feine Schärfe
Herzlichst Christoph
16.08.2012 22:04, Christoph Seger
Noch so ein Gemälde, bei dem man gar nicht weiss, ob man sich mehr auf die Felsen oder auf die Wolken konzentrieren soll. Der Vordergrund wirkt von den Farben her sehr warm - war das Licht so oder ist das so entwickelt? VG Martin
16.08.2012 22:12, Martin Kraus
Hocherfreulich anzuschauen! 
Auch die Bild-/Motivwahl ist gekonnt, ist sie doch frei von jeglichen "Disneyland-Attributen" inkl, Liftdrähten. Tut mir leid für Dich Heinz wegen der langen Anreise. Ich selbst habe für ende September am "Schlern" mit meiner Frau gebucht. Habe noch ein paar wolkenfreie Panos nachzuholen! ;- ))
Schöne Zeit, liebe Grüsse
Walter
17.08.2012 10:31, Walter Schmidt
Ich kenne den Standort gut und mag ihn sehr.
Deswegen ist es nicht einfach dahergesagt, wenn ich finde, dass die Wolken durchaus etwas Gutes haben: Bei klarem Himmel jedenfalls wäre der Nord-Süd-Kontrast deutlich schwieriger zu meistern. (Allerdings: Im Sommer ist das sicher nicht so extrem wie im flachlichtigen Januar und du, Heinz, bist auch der bessere Fotograf von uns beiden.)

Im Gesamtbild wirkt der ansteigende Vordergrund am rechten Ende sehr harmonisch, wenn man aber das Pano als Scroll-Erlebnis sieht, hätte ich nach der Pala Schluss gemacht.
17.08.2012 13:22, Arne Rönsch
Wieder ein sehr schönes Panorama, wie von dir gewohnt, Heinz.

@Martin
Das warme Licht im Vordergrund muss so sein, da wir uns hier, wenn mich nicht alles täuscht, auf den - rötlichen - Rhyolithoiden (Porphyren) des Südrandes der "Dolomitenschüssel" befinden.
17.08.2012 13:31, Olaf Kleditzsch
Mein Interesse gilt auch hier wieder einmal dem Eisrückgang. Ist der Travignolo-Gletscher, den man vom Col Margherita ja so wunderbar einsehen kann, wirklich so weit verschwunden oder ist das Eis erstmal nur unter dem Schutt verborgen? LG Wilfried
17.08.2012 18:29, Wilfried Malz
Sind schon die Dolomitenberge eine Wucht, mit diesen wunderschönen Wolken ist dies wie ein Gemälde. Gefällt mir sehr gut Heinz.

Liebe Grüsse
Gerhard.
18.08.2012 12:49, Gerhard Eidenberger
@Martin, da spielen viele Faktoren eine Rolle, wie Du auch an Olafs Hinweis auf die Gesteine sehen kannst. Das wesentliche wird aber schon die Wahl der Farbtemperatur bei der Entwicklung der RAWs sein, die aber hier von mir nicht außergewöhnlich verändert wurde, da ich alle Bilder mit WB "Bewölkt" entwickelt habe. Auf eine Sache, die hier m. E. noch nie erwähnt wurde, möchte ich noch hinweisen, das ist die Farbgebung, die speziell vom Objektiv herrührt. Wenn ich statt des Sigma-Objektivs ein Canon genommen hätte, dann würde es etwas kälter aussehen.
@Arne, als ich auf dem Col Margherita meine Aufnahmen machte, habe ich natürlich an Dich gedacht. Aber ich habe meine Aufnahmen etwas weiter oben als Du gemacht. Das kannst Du z. B. daran sehen, daß bei Dir der Gran Vernel fast überhaupt nicht zu sehen ist. Deinen Standort hast Du auch zu hoch angegeben. Im Winter bis dorthin mit Skischuhen zu gehen, wäre ganz schön aufwändig. Dort oben, kurz vor der Abbruchkante zum San Pelegrino-Paß habe ich auch Aufnahmen für ein 360° gemacht ...
18.08.2012 23:54, Heinz Höra
Mit einem Wort: 
Sehr malerisch - wenn du noch eine Wand frei hast:
Dorthin gehört dieses grossartige Dolomitengemälde!
lg Fredy
19.08.2012 19:40, Fredy Haubenschmid
Fredy, Deinen Vorschlag werde ich beherzigen. Zwar sind alle Wände belegt, aber ich wechsle ab und zu die Panoramen gegeneinander aus.
Wir hatten mal vor Jahren in der fc die unbekannten Berge eines Gemäldes, von dem ich einen Kunstdruck hatte, gesucht: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/5850398 und herausgefunden, daß sie Berge der hier so gut zu sehenden Pale-Gruppe sind. Ich wollte an diesem Tag auch noch zu dem kleinen See am Fuße des Cimon delle Pale, um dieses Bild fotografisch zu erfassen. Leider hatten nach einer kurzen Aufheiterung die Wolken den Cimon immer mehr umhüllt, so daß er zuletzt nicht mehr zu sehen war.
20.08.2012 11:22, Heinz Höra
Stimmungsvolles Pano in ausgezeichneter Qualität. LG Fried
20.08.2012 20:18, Friedemann Dittrich
Wilfried, bei Deiner Bemerkung zum Travignolo-Gletscher mußte ich wieder mal an das denken, was Dario-Andri Schwörer in seiner Broschüre "Klima und Alpinismus", die er vor 13 Jahren im Auftrag der Schweizerischen Stiftung für Alpine Forschungen erstellt hat und die man immer noch im Netz unter http://www.alpineresearch.ch/1/ findet, geschrieben hat. Schwörer kommt dabei u. a. auf folgende Erkenntnis: "Aufgrund diverser Klimaszenarien rechnet man in den nächsten hundert Jahren mit einem mittleren Temperaturanstieg von 1 bis 4°C. Wie Gletscherschwundberechnungen zeigen, wird sich die vergletscherte Fläche weiter verringern. Auch wenn der Trend einer Klimaerwärmung in den nächsten Jahren umkehren sollte, würden sich die Eisströme weiter zurückziehen, bis sie auf die neuen Klimaverhältnisse reagierten. Für viele Gletscher bedeutet dies, dass sie schon nur angesichts der heutigen Klimaverhältnissen mit grosser Wahrscheinlichkeit in den nächsten Jahrzehnten weiter schwinden." Demnach gibt es auch nur noch 1% der Gletscher, die vorstoßen - und dazu wird der Travignolo-Gletscher nicht gehört haben.
21.08.2012 12:02, Heinz Höra

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