Wilde Spitzen, kleine Ferner - Telepano Kaunergrat   (4,0 bei 7 Bewertungen)    betrachtet: 552x
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Legende

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6 Hangender Ferner
7 Nördlicher Hapmeskopf
8 Rifflferner
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12 Mittl. Löcherferner
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18 Plangerossferner
19 Watzespitze
20 Seekarlesschneid
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22 Schwabenkopf
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24 Allgäuer Alpen
25 Gsallkopf
26 Totenkarferner
27 Rofelewand
28 Muttekopf

Details

Aufnahmestandort: Tiefenbachjoch (Innere Schwarze Schneid) bzw. Big 3-Panorama-Felssteg Tiefenbachkogel (3234 m)      Fotografiert von: Olaf Kleditzsch
Gebiet: Ötztaler Alpen      Datum: 30.07.2017, 15:00 Uhr
Die Ötztaler Alpen sind durch zwei - noch immer stark vergletscherte, an der Weißkugel zusammenstoßende - Hauptkämme charakterisiert - den SW-NE-streichenden Weißkamm und den nahezu W-E-verlaufenden Schnalskamm, über den sowie den Gurgler Kamm seit nunmehr knapp einhundert Jahren die Grenze zwischen Österreich und Italien, Nord- und Südtirol verläuft.

Vom Weißkamm zweigen - jeweils nahezu S-N verlaufend, flach S-förmig gebogen und im nördlichen Abschnitt nach W abschwenkend - drei große Gebirgsstränge ab - von W nach E sind dies der Glockturmkamm, der Kaunergrat und der Geigenkamm. In ähnlicher Weise zweigen vom Schnalskamm nach N die kürzeren Kreuz-, Ramol- und Gurgler Kamm ab.

Wir stehen am Tiefenbachjoch, zwischen Tiefenbachkogel und Innerer Schwarzer Schneid, nahe am Schnittpunkt von Weiß- und Geigenkamm, auf dem relativ neuen "Panorama-Felssteg Big 3".
Der Aussichtspunkt ist mit der Tiefenbach-Gondelbahn leicht zu erreichen.

Wir blicken auf den südlichen Abschnitt des Kauner- (W) und Pitztal (E) trennenden Kaunergrates. Dieser Gebirgsstrang wirkt – wie schon sein Name nahelegt („Kamm“ versus „Grat“) – schmaler und ist dabei, mit 39 Dreitausendern, durchschnittlich höher, schroffer und (noch) deutlich stärker vergletschert als seine beiden Nachbarn. Er weist oft scharfe Grate und nicht selten über 500 m hohe Steilflanken auf, wie sie sonst in kristallinen silikatischen Gesteinen (ob metamorph oder magmatisch) eher selten anzutreffen sind.
Trägt der Weißkamm – wie der Name andeutet – (noch) eine nahezu geschlossene riesige Eisfläche, ist der Kaunergrat mit einem reichlichen Dutzend kleiner Ferner gespickt, die sich in die Kare „kuscheln“.
Einige der Gipfel des Kaunergrates – wie etwa der Seekogel und die Rofelewand - sind schwer zu besteigen (Rofelewand-Nordgrat von Hermann Buhl erstbestiegen und bis heute als Route unwiederholt).

Die extrem steile Gletscherflanke am linken Bildrand ist die des Hangenden Fernes am Westabhang des Linken Fernerkogels.

Technische Angaben: 7 Querformatfotos, aufgenommen mit Sony NEX-7, Zoomobjektiv 18-200, Brennweite 100 mm, Belichtungszeit 1/200 s, Blendenzahl F/8, Polarisationsfilter "Digi Line Circular Polarizer". Gesticht mit Autostitch; geschnitten, nachbereitet und -geschärft mit Photoshop.

Bewertung

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Kommentare

Superschön! Schade, dass du die 500px Höhe nicht ganz ausgenutzt hast. Falls Du da ein Kompressions-Problem hattest - du musst unter 100% JPG Qualität gehen, dafür aber die 500 px Höhe erhalten ....

LG Christoph
11.08.2017 22:13, Christoph Seger
Hallo Christoph, du hast das Problem genau erkannt: Das Programm "wollte" mein Pano einfach nicht haben, weil es ziemlich genau 1 MB hatte. (Ich hab da schon eine Weile "rumgespielt", das kannst du mir glauben ...!) Am Ende hab ich "aufgegeben" und es auf 99% verkleinert... Aber ich kann es morgen ja noch mal probieren ...
11.08.2017 22:38, Olaf Kleditzsch
Hallo Christoph und Walter,
ich habe das Pano neu gemacht, es ist jetzt 500 Pixel hoch.
Ging leider zu Ungunsten der Schärfe.
Beschriftung muss ich neu machen ...
13.08.2017 01:08, Olaf Kleditzsch
Ich hab die Beschriftung jetzt neu gemacht, wird noch ergänzt ...
14.08.2017 20:01, Olaf Kleditzsch

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Olaf Kleditzsch

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