Auerenalp - Über den Nebeln   (4,0 bei 4 Bewertungen)    betrachtet: 2961x
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Legende

1 Piz Sardona 3055 m
2 Glarus
3 Piz Segnas 3099 m
4 Tschingel Horen 2849 m
5 Gandstock 2315 m
6 Charenstock 2423 m
7 Vorderglärnisch 2327 m
8 Höchtor 2269 m
9 Vrenelisgärtli 2904 m
10 Schwander Grat
11 Klöntaler See
12 Ruchen 2901 m
13 Inner Fürberg 2627 m
14 Usser Fürberg 2605 m

Details

Aufnahmestandort: Gumen (1920 m)      Fotografiert von: Bruno Schlenker
Gebiet: Urner Alpen      Datum: 25.10.2008
Die Bilder zu diesem Panorama entstanden im Abstieg vom Wiggis, der sich stolze 1818 m über Netstal erhebt.

Eigentlich ist man solche Höhenunterschiede eher aus den Westalpen gewohnt. Die Gipfel am Ausgang des Linthtals liegen alle zwischen 2000 - 2400 m, was ja nicht gerade hoch ist, weil aber das Tal der Linth bei Glarus bereits unter 500 m liegt ergeben sich trotzdem ansehnliche Höhenunterschiede.


Ich fahre gerne Anfangs oder Ende der Saison hierher weil es nicht allzuweit von zu Hause entfernt ist, die Berge durch diese Höhenunterschiede ein nettes Training bieten und und man in der Regel relativ ungestört unterwegs sein kann. Dabei bieten diese Berge immer auch schöne Ausblicke auf eine nicht so zahme Bergwelt mit interessanter Flora und Fauna.

Panorama aus 4 Querformataufnahmen mit
Leica Digilux 3.
Verschlußzeit: 1/60 sec.
Blende: f/13.0
Brennweite: 14 mm (21 KB)
ISO: 100
Adobe Camera Raw/Panoramastudio 2Pro/Photoshop CS4

Bewertung

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Kommentare

wunderschöne Gegend 
bei Deinem Bild muss wirklich zweimal hinsehen, um sicher zu sein, dass das da unten Nebel und nicht ein Silbersee ist! Superschön!
Gruss Peter J
08.03.2010 16:46, P J
Verzeih Bruno... 
ich frag mal diplomatisch, woher kommen die "Heiligenscheine" an den Bäumen? Bei mir ist das manchmal auch der Fall - immer bei feingliedrigen Figuren - jetzt bei Dir in der fast Bildmitte. Sonst natürlich ein Glarnerbild weit ab vom Standard.
Gruss Walter
08.03.2010 18:52, Walter Schmidt
Motiv und Licht sind toll.
Die Nachschärfung sieht man leider etwas zu deutlich - wie Walter ja indirekt schon angemerkt hat.
Persönlich finde ich 1/60 sec auch etwas gefährlich - ich belichte Freihandbilder lieber deutlich kürzer, um nicht Unschärfe durch Verwackeln zu riskieren. Dann opfere ich lieber ein paar Blenden.
08.03.2010 20:04, Arne Rönsch
Walter, vielen Dank für deinen Hinweis. Diese Halos sind mir selbst gar nicht aufgefallen. Ich kenne jedoch das Phänomen, weiß jedoch nicht 100% wo es herkommt. Im Raw Modul von Photoshop CS 4 gibt es einen Schieber der "Klarheit" heißt. Wenn man hier etwas zu großzügig ist, kann es zu solchen Erscheinungen kommen. Manchmal sind sie aber auch so da. Ich habe das Panorama nochmals überarbeitet und es sieht jetzt viel besser aus.
Mit der Schärfung die Arne als Ursache sieht hat es, glaube ich zumindest hier, nichts zu tun. Den Schärfungsprozess habe ich automatisiert, das ist bei mir immer der letzte Arbeitsgang. Die Halos waren jedoch schon vorher sichtbar.
09.03.2010 19:49, Bruno Schlenker
Ich würde mich gerne mit einmischen. Solche "Heiligenscheine" entstehen bei mir immer wenn ich die Tiefen etwas zu sehr aufhelle.

LG Hans
09.03.2010 19:59, Johann Ilmberger
Bruno, der Klarheit-Regler ist schon so etwas wie das unscharf Maskieren, aber eben für große Werte des Radiusses und kleine Beträge. Das entspricht in etwa dem Hochpaß-Schärfen bzw. sagt man auch, daß man damit die Feinstruktur verbessert. In Lightroom steht er unter der Überschrift "Präsenz". Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß man damit solche Lichthöfe, wie Du sie hattest, erreichen kann. Die Lichthöfe entstehen eigentlich dann, wie es Johann schon angedeutet hat, wenn man das Tiefen-Werkzeug zu stark anzieht. Falls Du das bei Deinem Panorama nicht angewendet hast, dann wundert mich das, denn die Tiefen/Schatten sind hier viel zu hell. Es fehlt auch jetzt etwas der Kontrast.
Aber trotzdem ist Dein Panorama wieder ein besonderer Leckerbissen.
09.03.2010 20:37, Heinz Höra
Heinz, vielen Dank für deine Erläuterung! Du hast einfach einen unerschöpflichen Fundus an Wissen. Ich habe bei diesem Panorama tatsächlich mit Tiefen/Lichter gearbeitet. Dies, weil der große Fels rechts, kaum mehr Zeichnung aufwies. Interessant ist jedoch, dassich bei der ersten Version dieses Panoramas nicht so stark aufgehellt hatte wie hier. Trotzdem waren die Lichthöfe sehr viel stärker. Allerdings hatte ich dort mit dem Klarheit Regler gespielt. Ich habe jetzt gelernt, dass beide Werkzeuge nur sehr wohldosiert angewendet werden sollten.
10.03.2010 18:57, Bruno Schlenker
Es ist zwar ein kurzes aber dafür ausdrucksstarkes Pano. Schön wie der Berg sich aus dem Bodennebel erhebt und auch der Kontrast mit sonnenbeschienenem Vordergrund.

Zu den besagten Halos gäbe es eine einfache Methode diese zu vermeiden (obwohl ich hier eigentlich gar keine erkenne).
1. Schärfen nur im Helligkeitskanal (HSV und Ebenenzerlegung) - Die V(alue)-Ebene
2. Wenn "unscharf maskieren" gewählt wird, den Schwellwert entsprechend hoch einstellen, so dass eben diese Halos verschwinden.

LG HJ
18.03.2010 22:26, Hans-Jürgen Bayer
Hans-Jürgen, ich finde deinen Hinweis ganz interessant. Seit kurzem schärfe ich nur noch die Luminanz. Das mit dem Schwellenwert muß ich noch ausprobieren.
22.03.2010 18:30, Bruno Schlenker

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Bruno Schlenker

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