Die Nadeln von Chamonix - mit autoFarbe   165598
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Legende

1 Gdes. Jorasses 4208m
2 Dôme de Rochefort 4015m
3 Aig. de Rochefort 4001m
4 Aig. de Géant 4013m
5 Aig. des Gds. Charmoz 3444m
6 Aig. de Grepon 3482m
7 Aig. de Blaitière 3522m
8 Aig. du Plan 3673m
9 Aig. du Midi 3842m

Details

Aufnahmestandort: An der alten Index-Station (2385 m)      Fotografiert von: Heinz Höra
Gebiet: Montblanc-Gruppe      Datum: 21.8.
Fredys Vorschlag bei meinem vorigen Panorama, es mit automat. Farbkorrektur zu "verbessern", hat mir doch keine Ruhe gelassen und nun habe ich es auch ausprobiert - obwohl ich bei der Bildbearbeitung niemals automatische Funktionen benutze - und siehe da, ich war auch überrascht, was Photoshop CS aus dem Bild gemacht hat. Vor allem die Schutthalden und Felspartien im Vordergrund haben mehr Grün und Braun - als vielleicht zu sehen war - erhalten. Bei solcher dramatischer Veränderungen der Farben spielt es wohl keine Rolle mehr, ob man einen blaustichigen Monitor hat oder ein teures Luxusmodell. Die Sache muß ich mal gründlich durchdenken.

Kommentare

Ja so ist es besser. Manchmal gewinnt ein Bild wirklich durch "Autofarbe" Manchmal aber ist die Veränderung doch zu stark. Deswegen habe ich mit Autofarbe einmal einen Versuch gemacht. Erst die Hintergrundebene kopiert. Bei dieser daraufhin Autofarbe angewendet und dann die Deckkraft heruntergefahren bis es passte. Mit Photoshop lässt sich ja ziemlich vieles machen. Gruss von Walter
25.08.2010 20:06 , Walter Huber
Einen Versuch wert? 
Mir persönlich gefällt das Original besser.
Die Stimmung mit den Farben sind je nach Sonnenstand und Lichteinfall manchmal wirklich blaustichig. Sommer mit etwas Gegenlicht und Schatten mit etwas Dunst ist auch vor Ort blaustichig. Da verfälscht Autofarbe total. Mit einem Weissabgleich vor Ort kann man das gut nachvollziehen.
Gruss
25.08.2010 20:59 , Thomas Büchel
Oh, das ist wirklich spannend. Ich ignoriere auch seit langem die Auto-Korrekturen; allerdings werfe ich sie dann an, wenn ich nciht mehr weiter weiß und bin oft überrascht. So geschehen auch hier: Es mag sein, dass die Farben etwas zu satt geraten sind, aber so gefällt mir das Panorama bedeutend besser, vor allem, weil sich die Berge aus einem definierten Untergrund erheben, was im Vorgänger nciht ganz so der Fall war. - Hervorragende Arbeit!

Liebe Grüße,
dirk
25.08.2010 22:14 , Dirk Becker
Das Panorama hat durch die Farbkorrektur eindeutig gewonnen! Im direkten Vergleich fällt auch auf, dass das korrigierte Bild sehr viel plastischer geworden ist, ja, einen Schritt in die Dreidimensionalität getan hat. Ich bin nicht generell dafür Farbkorrekturen durchzuführen. Ich mache das von der Bildaussage abhängig. Manchmal führt gerade auch der Blaustich zum besseren Bild, hier jedoch nicht.
LG. Bruno.
26.08.2010 17:58 , Bruno Schlenker
Hallo Heinz - ich hatte mich ja auch schon kurz an der Diskussion zum "Original" beteiligt. Ohne die Vorgeschichte wirkt die hier vorliegende Version wie ein sehr schönes Pano an einem klaren Sommertag. Mit Wissen um das Original weiss man natürlich, daß hier die Bildverarbeitung stark zugeschlagen hat - allein: Bei wievielen Panos auf der Platform hier wissen wir das nicht so genau?
Was mich jetzt aber sehr interessiert: Welche Schritte müsste ich in Photoshop durchlaufen, damit ich denselben Effekt ohne Automatik erziele? Habe ein bisschen herumprobiert, bin aber an dieser Stelle noch ohne großes Wissen. Tipps hierzu sind sicher lehrreich.
VG Martin
26.08.2010 19:49 , Martin Kraus
Martin, gut, daß Du das angesprochen hast, zu dem ich gerade etwas sagen wollte. Ich habe mir also erst mal ein schlaues Buch über Digitalfotografie herausgesucht, um zu sehen, was andere zur Beseitigung von Farbstichen empfehlen. Da wird zuerst mal eine hochgestochene Tonwertkorrektur mit sog. Schwellwertebenen empfohlen. Bei meinem Original-Panorama hat sich aber gezeigt, daß das Histogramm so ausgewogen ist und man deshalb gar keine durchführen kann. Das heißt nichts anderes, als daß alle Lichter und Schatten vollkommen durchgezeichnet sind. Es gibt keine ausgebrannten und zugelaufenenStellen. Die Belichtung der Bilder war also optimal und die Entwicklung der RAWs auch. Da das auch für R, G und B galt, gab es keinen Farbstich und demzufolge auch keinen zu beseitigen.
Da aber die Veränderungen, die die automatische Farbkorrektur (aFk) erzeugt, vielen so gefällt, fragte ich mich wie auch Martin das getan hat, was bei Anwendung dieser Funktion verändert wird. Ohne groß weiter nachzuforschen habe ich erst mal das ausprobiert, was bei Farbstichen auch angewendet wird, nämlich die Farbbalance zu verändern. Damit konnte ich aber nicht die drastischen Veränderungen der aFk erreichen. Als ich aber zusätzlich den Kontrast noch erheblich verstärkte, habe ich ein ähnliches Ergebnis wie bei der aFk erzielt.
Gefreut habe ich mich über den Beitrag von Walter Huber, obwohl er ja zu den Befürwortern dieser Methode zählt. Aber da er auf die Abmilderung dieser durch eine Ebenenmaske hinwies, hat er den Befürwortern auch entsprechende Schranken gezeigt.
Das, was Thomas zum Ausdruck gebracht hat, entspricht ganz meiner Überzeugung.
Und Dirk zeigt m. E. wieder mal, wie man es pragmatisch mit Erfolg machen kann. Da fällt mir gleich sein beeindruckendes Cevedale-Panorama ein.
In diesem Sinne scheint Bruno auch ein Pragmatiker zu sein, aber seine Ansichten sind weniger die meinen.
26.08.2010 23:17 , Heinz Höra
Servus Heinz,
hier präsentierst du uns ein wirklich tolles Gebirge von seiner besten Seite.

LG Hans
27.08.2010 09:21 , Johann Ilmberger
Danke, Heinz... 
...dass du deinen ersten emotionalen Kommentar mir gegenüber wieder gelöscht hast, was mir zeigt, dass dir auch an einer guten Beziehung untereinander gelegen ist!
Zur aufgeworfenen Diskussion möchte ich nur soviel anmerken, dass man wohl getrost verschiedener Meinung sein kann inbezug auf die Auswirkung verschiedener Bearbeitungen,
das hängt auch stark mit sehr persönlichen Empfindungen zusammen,
die man nicht verabsolutieren kann.
Heikel ist es natürlich, wenn solche subjektiven Kriterien mit einer objektiven Bewertung verbunden werden, da geh ich auf Grund dieser schmerzlichen Erfahrungen in Zukunft lieber den gleichen Weg wie Walter Huber, der konsequent nicht mehr bewertet, aber immer noch fleissig kommentiert (;-)
lg Fredy
27.08.2010 10:28 , Fredy Haubenschmid
Warum Heinz, sollte man diese Möglichkeiten nicht nutzen wenn sich diese doch so Positiv auf das Bild auswirken?
Einzig den Himmel solltest Du noch entrauschen, dann wäre es ein absolutes Highlight. Lg Toni
27.08.2010 19:32 , Anton Theurezbacher
Eigentlich wollte ich dieses Bild durch das genau so bearbeitete und dann herunterskalierte Original-Panorama ersetzen. Aber nun lasse ich es so.
Über den Kommentar von Johann habe ich mich aber gefreut, weil er wenigstens auf den Inhalt des Panoramas eingegangen ist.
27.08.2010 23:16 , Heinz Höra
Lieber Heinz,
mit Deinen beiden tollen Panoramen (es sind zwei - mit gänzlich unterschiedlicher Aussage) weckst Du bei mir Jugenderinnerungen an längst vergangene Alpenvereinsfahrten nach Chamonix mit wochenlangem Zelten und Warten auf 'grand beau temps', wie es dort immer hieß.

Gleichzeitig hast Du eine interessante Diskussion ausgelöst, die ich aber nicht so ganz nachvollziehen kann (abgesehen von den interessanten technischen Fragen). Die digitale Photographie ermöglicht es auch dem Laien, in die durch die Aufnahme vorgenommene Wiedergabe der Natur technisch einzugreifen. Das weiß jeder und jeder kann es ausprobieren. Je nach dem was Du bezweckst, kann die eine oder die andere Art der Bearbeitung zum besseren Ergebnis führen. Willst Du ein Panorama mit dem typischen sommerlichen Mittagsdunst zeigen - wie Dein Motiv sich im Zweifel zeigte - ist die erste Version "richtig", willst Du die grandiose Bergwelt Chamonixs dagegen möglichst plastisch und strukturenreich zeigen, führt die zweite Version weiter. Letztlich ist das völlig egal, denn wir waren alle nicht dabei und freuen uns an Deinen Bildern, ohne wissen zu können, wie es in natura aussah.
Schon der Einsatz eines Polarisationsfilters führt ja zu so einer "Verfremdung".
Ich finde beide Varianten schön - bin aber letztlich eher ein schwacher Verfremder.
Herzlichen Gruß
Michael
28.08.2010 21:53 , Michael Bodenstedt
Hallo Heinz, da hat es sich ja gleich ganz besonders gelohnt, das ich heute hier eingestiegen bin, um die geliebten Berge ohne die Einschränkungen einer FC anschauen zu können und die ganz toll gezeigten Spitzen, die fast an die Dolomiten erinnern, hast Du perfekt ins Bild gesetzt.
Und so streckt der Monarch wieder mal ganz deutlich seinen Arm nach mir aus...
Neben dem tollen Bild auch gleich noch eine lebhafte Diskussion, genau das was ich mir von Alpenpanorama erhofft habe, um weiter zu lernen.
Mir gefällt auch das zweite farbintensive Bild besser und es wäre natürlich interessant dem Umstand auf den Grund zu kommen, warum beim ersten Bild
ein minimaler Blaustich nicht zu übersehen ist, den ich von Deinen anderen Bildern aus den Westalpen bewußt so noch nicht wahrgenommen habe, der mich aber nicht daran hindert große Freude an der Gruppe um den Monarchen zu haben.
Die hier auch angesprochene Bemerkung zum entrauschen kann ich so nicht nachvollziehen aber da sind die Maßstäbe und die Ansichten eben sehr verschieden...
Sei herzlich gegrüßt von Velten
PS beim lesen Deines Profils hat es mich ja fast "umgehauen" und obwohl ich mit den beiden angesprochenen Bildernummern nichts anfangen konnte und sie nicht gefunden habe muß ich noch weiter überlegen, ob das nicht falsche Bescheidenheit ist oder ob ich da was hinsichtlich der Promotion falsch verstanden habe...
10.09.2010 12:08 , Velten Feurich
Ein kleiner Kommentar von mir, da ich erst jetzt sehe, dass auch ich angesprochen wurde:

Der Cevedale hatte mir, weil es immer noch eines meiner liebsten Panoramen ist, extrem viel Handarbeit abverlangt (insobersondere die neue Version auf www.mountainpanoramas.com). Es waren so viele Bilder mit unterschiedlichen Belichtungen zusammenzufügen, dass eine Automatik hier gar nichts erreicht hätte. Hier zahlt sich dann eine gewisse Erfahrung aus. - Allerdings gefällt mir der pragmatische Ansatz dann, wenn ich unendlich viele Bilder zur Bearbeitung (wie im Moment) vor mir habe, und erst mal einen Überblick gewinnen muss. Wie schon gesagt: Das Ergebnis der automatischen Korrekturen ist hierbei oft sehr erstaunlich!

Liebe Grüße an alle!
dirk
23.09.2010 21:48 , Dirk Becker
J'utilise de moins en moins les corrections des couleurs. Ces corrections ont en général pour effet de donner aux photos des couleurs éclatantes qui souvent même en montagne n'existent pas. Je pense qu'un usage trop fréquent des corrections automatiques a pour conséquence de nous habituer à un rendu des couleurs trop standardisé, et fera qu'un paysage dont le rendu des couleurs s'écarte un peu trop du modèle en cours pourra être jugé moins bon qu'un paysage dont les couleurs apparaissent bien éclatantes. Il n'est pas sûr qu'on y gagne.
Ich benutze weniger die automatische Farbkorrektur. Im allgemeinen geben diese Korrekturen Farbkräfte, die oft auch nicht in der Bergen sich finden. Ich glaube, dass eine zu häufige Benutzung der automatischen Korrekturen der Farben uns gewöhnt, um zu üblichen Farben zu sehen. So ein Landschaft, dessen die Farben zu weit des üblichen Vorbild sind, kann nicht so gut als ein anderes scheinen, dessen die Farben kräftigen erscheinen. Ich bin nicht sicher, dass danach wir gewonnen sind.
06.12.2010 17:41 , David Schatzman
David, Deine Meinung zur Anwendung der aut. Farbkorrektur teile ich, auch die von Dir beschworene Gefahr der Gewöhnung an falsche Farben. ABER das Hauptübel scheint mir die Farbwiedergabe der TFT-Monitore zu sein. Ich habe zur Zeit ein neues Notebook von HP, eines von den besseren Modellen, in Erprobung, kämpfe aber schon einige Zeit mit einem starken Lila-Blaustich, den es mit den Standardwerten der eingebauten NVIDIA-Karte hatte. Wenn ich dort dieses Bild der Aiguilles anzeige, dann sieht das viel besser aus als das von Nr. 11178. Wenn schon ein teures Gerät ab Werkl einen Farbstich hat, um wieviel schlimmer wird es bei billigen Geräten sein. Und die wenigsten werden eine Einstellung der Farben vornehmen, u. U. gar nicht können - vom Kalibrieren und Profilieren des Monitors will ich erst gar nicht sprechen, weil dann ein Farbmeßgerät notwendig wäre UND der Browser muß Farbmanagment unterstützen. Um das zu machen, muß ich mich schon ins Zeug legen, aber viele werden das nicht wollen und auch nicht können. Also kann man man zu der Erkenntnis kommen, daß die Bearbeitung des Panoramas mit automatischer Farbkorrektur doch sinnvoll sein kann.
10.12.2010 19:47 , Heinz Höra
Ein äußerst interessanter Vergleich in der Bearbeitung - wieder ein Lehrstück und Zeichen Deines unermüdlichen Engagements um Optimierung ... wobei mir intuitiv die zuerst kommentierte Version persönlich besser zusagt (subjektiv)!

Herzlichst
Hans-Jörg
11.08.2015 22:31 , Hans-Jörg Bäuerle

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Heinz Höra

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