Wallis vom Monte Adamello   118363
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Legende

1 Vincent-Pyramide 4215m; 205km
2 Parrotspitze 4432m; 205km
3 Signalkuppe 4554m; 205km
4 Zumsteinspitze 4563m; 205km
5 Dufourspitze 4634m; 205km
6 Nordend 4609m; 205km
7 Cima di Jazzi 3803m; 204km
8 Monte Legnone 2609 m: 84 km
9 Matterhorn 4478m; 220km
10 Strahlhorn 4190m; 203km
11 Monte Bregagno
12 Rimpfischhorn 4199m; 204km
13 Allalinhorn 4027m; 203km
14 Dent Blanche 223 km!!
15 Alphubel 4206m; 204km
16 Pizzo di Gino
17 Täschhorn 4491m; 204km
18 Dom 4545m; 204km
19 Lenzspitze 4294m; 204km
20 Weisshorn 215 km
21 Nadelhorn 4327m; 204km
22 Weissmies 4017m; 192km
23 Lagginhorn 4010m; 192km
24 Fletschhorn 3993m; 192km
25 Marmontana 2316 m; 102 km
26 Böshorn 193 km
27 Wammischhörner 187 km
28 Breithorn 186 km
29 Monte Leone 3553m; 184km
30 Cima del Desenigo 2845 m; 72 km
31 Wasenhorn 186 km

Details

Aufnahmestandort: Monte Adamello (3539 m)      Fotografiert von: Rainer Hönle
Gebiet: Adamello-Presanella-Alpen      Datum: 15.09.2005 12:50
Ich glaube das Bild ist der erste fotografische Beweis, dass vom Monte Adamello das Matterhorn zu sehen ist. Auf dem Weg zum Gipfel schrie uns ein italienischer Bergführer aufgeregt etwas von historischer Sicht entgegen und wir machten umso schneller. Wegen der großen Entfernung (220km) leidet zwar der Kontrast etwas, aber das dürfte nicht verwunderlich sein. Halte ich damit den Rekord mit dem Panorama aus größter Entfernung aufgenommen?

Kommentare

Sieht ja fast wie ein Aquarell aus. Wie bekommt man das hin? Welche Brennweite wurde verwendet?


Das hochgeladene JPEG ist nur 119 kB groß. Kannst du es etwas weniger stark komprimieren und neu hochladen?! Wenn du dieselbe Größe in Pixeln wählst, können die Gipfelbeschriftungen übernommen werden.

Nachtrag am 9.2.: Ja, die JPEG-Artefakte sind nach deinem neuen Upload deutlicher weniger auffällig! :-)
04.02.2007 22:34 , Daniel Roth
Fernsicht 
A visibility of 200-250 km is not so unfrequent on the Alps.
In your case it is less frequent since to see Walliser peaks from the Adamello you have to "cross" with your sight the plain.
Anyway, for example, from Mailand you can see the Monviso (that is at more than 200km) about 50/60 days per year, most of them in Autumn and Winter (without fog obviously).
In any case, I would like to have had this sight myself when I went to Adamello or Tonale :)
Which Tele did you use?
05.02.2007 09:43 , Marco Nipoti
Klasse Einstand... 
mit atemberaubender Fernsicht! Vor allem muss man so eine Gelegenheit ja erst mal erkennen, denn die fernen Gipfel erscheinen ja nur ganz winzig am Horizont. Die Qualität würde ich - sofern möglich - nochmal überarbeiten, das würde sich hier bestimmt lohnen. Den Rekord hast du aber knapp verfehlt, Raymond Funke hat die Walliser Gipfel von einem Berg östlich des Gardasees aufgenommen: http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=972 Dort ist ein Link angegeben, auf dem das Matterhorn in 250 km deutlich zu erkennen ist. Ich glaube damit ist er auf a-p der momentane Spitzenreiter in Sachen Fernsicht...
Viele Grüße, Thomas
05.02.2007 14:07 , Thomas Englert
Antwort 
@Daniel
Selbst in der absolut niedrigsten Kompression hat das Bild nur 240kb und unterscheidet sich optisch nicht von dieser Version. Der Aquarellcharakter ist das Ergebnis, das letzte Stückchen Information aus dem Bild zu quetschen. Man darf nicht vergessen, selbst die Berge im Vordergrund sind schon fast 100km entfernt.

@Marco
Lens was a light and cheap Canon 80-200/4.5-5.6 on a Canon 300D. Not the best combination but still OK. To discover a mountain in 200km distance is one thing but to see structure on it is another.

@Thomas
Also weiter bearbeiten kann ich es nicht, da enden meine Fähigkeiten. Das Bild wurde in 16bit aus RAW konvertiert, Vignettierungskorrektur war trotz kleiner Blende nötig. Durch die starke Kontrastanpassung musste ich sogar zum ersten mal die Verspannungen im IR Schutzglas mit einem Flatfield raus rechnen. Damit hab ich mir zusätzliches Rauschen eingefangen, das nur über eine zweistufige Entrauschung wieder in den Griff zu bekommen war. Die Gradationskurven und die Nachschärfung wurden in mehreren Ebenen angepasst. Das Stitchen selbst war bei der Brennweite ein Spaziergang, aber was die Nachbearbeitung angeht gehen mir die Ideen aus.
Bei Raymonds Bild sieht man auch die Probleme, die man sich bei diesen großen Distanzen einfängt. Hat er mich doch glatt um 30km geschlagen…
06.02.2007 00:30 , Rainer Hönle
Ich kann deinem Workflow nicht 100% folgen, da ich mich mit IR-Filter nicht auskenne, hätte sonst wie Daniel auch auf Artefakte durch Komprimierung, z.B. links vom Matterhorn getippt, aber du kannst das anhand der Originaldateien sicher besser beurteilen... Was mich interessiert ist der IR-Filter: Kannst du den gegen Dunst empfehlen? Ist das ein großer Unterschied? Gruß, Thomas
06.02.2007 22:10 , Thomas Englert
@Rainer: Liest sich so, als wüsstest du, was du tust. Respekt! Aber im Himmelsbereich meine ich doch eindeutige Blockartefakte zu sehen. Ich würde darauf tippen, dass diese bei einer besseren JPEG-Qualität verschwinden. Du kannst ja mal ein Differenzbild erzeugen - spaßeshalber - aus dieser Version und der mit der geringsten Kompression. Wenn ich dein Bild nehme, den Kontrast drastisch erhöhe und die Helligkeit herunterfahre, so sind die JPEG-Artefkate unübersehbar. Sie trüben auch in der unveränderten Fassung meinen Eindruck. Probiere es mal aus. Grüße - Daniel
07.02.2007 00:21 , Daniel Roth
Pas si mal vu la distance et surtout rare car c'est pas tous les jours qu'on voit le Valais depuis l'Adamello.
07.02.2007 10:03 , Bertrand Mandon
Bild neu hochgeladen 
So, das Bild ist nun in der geringsten Kompression neu hochgeladen. In 300% Ansicht sehe ich auch einen Unterschied, in der Bildschirmauflösung fällt es mir schwer.

Zum IR-Filter: Ich hatte gegen Streifen zu kämpfen, die radial von der unteren Bildmitte aus in die Ecken laufen. Hier ein Beispiel: http://www.gletscherbruch.de/foto/forum/07/streifen.jpg Das zu entfernen war die größte Herausforderung. Woher es genau kommt kann ich nicht sagen, aber ich vermute Spannungen im IR-Sperrfilter vor dem Sensor. Es ist ein gekittetes Stück Glas aus mehreren doppelbrechenden Kristallen und IR-Sperrfilter. Das muss aber noch genauer getestet werden. Thomas, deine Frage ging mehr in die Richtung ein Bild im IR Licht zu machen, also einen IR-Durchlassfilter vor das Objektiv zu schrauben. Ja, so etwas habe ich auch, wurde hier aber nicht verwendet. Ein IR-Durchlassfilter ist der beste "Dunstkiller" den es gibt. Damit lassen sich Berge erkennen, die im Sichtbaren nicht mal zu erahnen sind. Leider erhält man dadurch eine Falschfarbendarstellung.
08.02.2007 00:50 , Rainer Hönle
Das ist ja überwältigend, 
daß Du diese Fernsicht erwischt und dann so ins Bild gebracht hast. Das Bild an sich, mit den Bergketten vor den Wallisern, ist ja schon ein Genuß. Diese Bergketten wirken noch einigermaßen natürlich. Aber die müßten auch noch bestimmt werden. Mit dem digitalen Atlas der Schweiz habe ich u. a. noch die Spitze des 215 km entfernten Weisshorns ziemlich zweifelsfrei ermittelt. Was Du zum Workflow des Bildes geschrieben hast, ist auch äußerst interessant. Wenn das fertige Panoramabild aber nur 300 kByte hat, dann kann das nicht der Weisheit letzter Schluß sein. 200 mm an der 300 D gibt einen Bildwinkel von 6,4°, das Panoramabild umfaßt so um die 13°. Wenn Du mit 200 mm aufgenommen hast, mußt Du also mind. 2 Bilder gestitcht haben. Wenn Du mit einem RAW-Konverter 16bit-TIFFs erzeugt hast, dann hat ein Bild so an die 36 MByte. Da Du nur ein Drittel der Bildhöhe verwendest, mußt Du also immer noch über 10 MByte pro Bild, also 20 MByte für das Panorama haben. Doch jetzt kommt, glaube ich, der entscheidende Punkt: Das einzige nichtprofessionelle Programm, das 16bit-TIFFs stitchen kann, ist PTGui. Und welchen Stitcher hast Du verwendet? Aber auch mit 8bit-Ausgangsdateien müßte man ein Panorama stitchen können, das herunterskaliert auf 2103 x 500 px als 8bit-TIFF unkomprimiert 3 MByte und als JPEG höchster Qualität mehr als 1 MByte hat.
17.02.2007 00:18 , Heinz Höra
Danke Heinz, 
für die zusätzliche Beschriftung. Der Zacken zuviel in der Mischabelgruppe ist mir auch aufgefallen, aber die Zuordnung zum Weisshorn hab ich mich nicht getraut. Kann aber nicht anders sein, denn sonst hat nichts die notwendige Höhe. Ich muss mir den Atlas der Schweiz auch mal holen, scheint ein gutes Programm zu sein. Das Bild besteht aus 4 Einzelaufnahmen und hat in der unveränderten Originalauflösung 6602x1919 Pixel und somit in 16bit runde 72MB. Ich arbeite mit Hugin und nicht mit PTGui, aber das ist Jacke wie Hose, da beide auf Panotools aufbauen. Das "Problem" mit der guten Komprimierbarkeit liegt in der Abwesentheit von vielen hohen Ortsfrequenzen im Bild. Das 200mm Objektiv ist selbst abgeblendet an einer 300D schon maßlos überfordert (darum habe ich es nicht mehr) und auch der viele blaue Himmel und dunstgeschwängerte Talboden machen es dem jpg Algorithmus leicht, das Bild ohne gravierende Verluste stark eindampfen zu können.
18.02.2007 15:40 , Rainer Hönle
Dent Blanche in 223 km Entfernung 
ist ziemlich deutlich rechts am Allalinhorn mit seinem weiß leuchtenden Gipfelaufbau zu sehen!! Das war mir jetzt noch aufgefallen. Dein Bild ist aber auch wirklich gut gemacht, Rainer. Man kann diese Details noch so gut erkennen. Das wird wohl die weiteste, erkennbare Entfernung in Deinem Panorama sein. Aber trotzdem hast Du nicht mal den 2. Platz hier bei a-p.de, denn Cavalier Jean-Yves hat auf seinem Panorama, das er vom Grand Ballon in den Vogesen gemacht hat, den Mont Blanc in 230 km Entfernung drauf. Da bin ich ja mit meinem 213 km des Monte Viso von der Cimetta am Lago Maggiore etwas abgeschlagen. - Vielen Dank, Rainer, noch für die Informationen zum Stitchen. Also hast Du auch das Panorama in 16bit erzeugt. Hast Du die weiter oben beschriebenen Bearbeitungen "zweistufige Entrauschung, Gradationskurven und Nachschärfung in mehreren Ebenen" bei den Ausgangsbildern oder nur am Panoramabild gemacht?
18.02.2007 18:27 , Heinz Höra

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Rainer Hönle

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