Die ganz Großen mal ganz groß und mit dem MonteRosa Start einer...   184719
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Legende

1 Pkt. 3985m
2 Nordend 4609m
3 Dufourspitze 4634m
4 Zumsteinspitze 4563m
5 Capanna Margherita auf der Signalkuppe 4554m
6 Seeserjoch 4296m
7 Parrotspitze 4436m
8 Pkt. 4256m

Details

Aufnahmestandort: Trockener Steg unterhalb vom Walliser Breithorn und Kleinmatterhorn (2930 m)      Fotografiert von: Velten Feurich
Gebiet: Walliser Alpen      Datum: 03.08. 2008
...kleinen Serie um Gipfelbereiche und wie auch hier die Spuren zum Gipfel und dem "ganz großen Glück" für die alpinen Könner mal ein wenig besser ins Bild zu setzen.
Dabei ist dieser vom Massiv her größte Alpengipfel schon eine gewaltig imposante Erscheinung und gehört mit zu meinen Lieblingsbergen in den Westalpen. Bedeutsam neben Nordend vor allem dir Dofourspitze, die im oberen steilen Bereich auch ihre besonderen Schwierigkeiten aufweist.
Was vielleicht weniger bekannt ist, das sie früher von den alten Walsern Gornerhorn genannt wurde und erst 1863 nach dem berühmten Schweizer General und Karthografen Guillaume-Henry- Dufour, der von 1787-1875 lebte, ihren heutigen Namen bekommen hat. Nach Literaturangaben soll die Grenze zu Italien sich 160m neben dem Gipfel befinden, so das der Gipfel noch ganz auf Schweizer Gebiet liegt.
Duch den Engländer Charles Hudson, der von der Tragödie am Matterhorn ja bekannt ist, erfolgte 10 Jahre vorher, also 1855 die Erstbesteigung wobei ihm und weiteren die Bergführer zum Taugwald und Lauener den Weg bahnten.
An den verschiedensten Spuren sind die Wege nach oben auf dem Pano gut zu sehen. wobei die MonteRosahütte in der Regel der Ausgangspunkt ist.
Besonders gut zu sehen ist in dieser Vergrößerung auch die Capanna Margheritha auf der Punta Gnifetti (Signalkuppe). Sie wurde 1893 in Anwesenheit der Italienischen Königin Margarethe eröffnet und 1980 umgebaut. Von einem Kupfermantel umgeben bietet sie nach dem Prinziep des Farradayischen Käfigs einen perfekten Blitzschutz und ist auf 4554 Metern das höchstgelegene Gebäude in Europa.
Da ich seinerzeit auf der Fahrt vom Kleinmatterhorn zum Trockenen Steg zurück, aus der Gondel die Gandeghütte aufgenommen habe mit einer sehr kurzen Belichtung und Blendenpriorität der Canon, hatte ich diese Einstellungen unten vergessen wieder zu verändern, was mir leider in der Höhe bei der euphorischen Begeisterung schon öfters passiert ist...
Den Bildern hat es aber offensichtlich bei diesem Superwetter nichts geschadet.

Aufnahmedaten:
Canon EOS 350 D
Canon 28-135 IS
1/2500
Blendenpriorität
f. 5.6
ISO 200
135 mm
3 Normalbilder Freihand
im November 2010 mit PTGui neu gestitcht

Abschließen noch ein Wort zur "Höhenmathematik":
Sowohl Nordend mit 4609m und die Dufourspitze mit 4634m sind 12 km vom Trockenen Steg entfernt. Der Höhenunterschied von 25 Metern beträgt 0,54% . 500 Pixel betragen auf meinem Laptop knapp 10cm. Das bedeutet, das die Dufourspitze 0,5 mm höher sein müßte als Nordend. Sie ist es aber um ca. 1,5mm, so das das Bild eigentlich noch mal bearbeitet werden müßte, was ich aber in diesem Fall nicht getan habe, da das Pano schon vor dem rechnen fertig gewesen ist. Für weitere Bearbeitungen aber eine durchaus sinnvolle Berschnung um korrekt zu arbeiten, zumindestens annähernd , wie ich mein Pano auch mit dieser kleinen Abweichung sehe.

Kommentare

Hallo Velten 
Schönes Panorama von der Dufourspitze,sehr scharf und farblich wunderbar.Eine Gegend,die ich nur von Bildern kenne,welche aber sicher mit die höchsten Gipfel der Alpen hat.Du hast ja auch wahrscheinlich mit dem Wettergott ein gutes Verhältnis.LG Thomas
30.11.2010 05:14 , Thomas Janeck
Servus Velten,
die ganz Großen präsentierst du hier ganz groß ;-)

LG Hans
30.11.2010 07:20 , Johann Ilmberger
Sehr imposant - toll!

Lg, Kathrin
30.11.2010 08:30 , Kathrin Teubl
Ein mächtiges Kaliber... 
...in hoher Qualität!
Gruss Walter
30.11.2010 09:22 , Walter Schmidt
Hallo Velten, ich bin weder ganz einverstanden mit deiner mathematischen Schlussfolgerung, noch mit der ganzen Rechnung. ich versuche mit meinem schlechten Deutsch es zu erklären. Für die Prozentsatz muss man nicht vergessen, dass der Höhenunterschied von der Höhe von Trockener Steg gerechnet werden muss. Ich finde 1,5%. Schwieriger : Wie viel Pixel macht es ? Natürlich wird der Himmel nicht gerechnet. Und Wie viel Meter gibt es pro Pixel ? Die Antwort hängt von zwei Dingen ab : von der Entfernung des Objekt und seiner Brennweite. Du kannst eine Schätzung auf das Bild machen. Gruß, David
30.11.2010 12:38 , David Schatzman
- wunderbar, da muss ich wieder hin! Die Entfernungen sehen irgendwie so kurz aus!
30.11.2010 15:13 , Uta Philipp
Neu gestitcht, das hat sich auf jeden Fall gelohnt. Sehr feines klares Pano mit super Konturen. Den Millimeter können wir sicherlich alle verschmärzen.

Gruss
30.11.2010 17:11 , Thomas Büchel
Das weckt gleichzeitig Sehnsucht und Erinnerungen. Schön!
Von den Zahlen halte ich mich fern.
LG Michael
30.11.2010 18:08 , Michael Bodenstedt
Weiß-blaue Pracht in der Schweiz. LG Robert
01.12.2010 19:57 , Robert Viehl
Velten, das hattest Du doch auch mit dem 70-300er und 180 mm Brennweite gemacht und in der fotocummunity gezeigt: http://www.fotocommunity.de/pc/pc/mypics/810958/display/13810740.
Daß Du die Aufnahmen für dieses hier auch mit so weit geöffneter Blende gemacht hast, sieht man dem Bild aber nicht an. Es ist gestochen scharf und auch farblich sehr ausgewogen.
Doch, obwohl Du Dich auf das Glatteis der "Höhenmathematik" begeben hast, was ich sehr löblich finde, und obwohl Du das Panorama mit PTGui gestitcht hast, muß ich Dir leider wieder bescheinigen, daß das Panorama schief ist, allerdings nicht so schief wie das in der fc.
Die Überprüfung sollte man allerdings nicht anhand der beiden Höchsten machen, da sie viel zu nahe beeinander liegen - und natürlich auch nicht so, wie Du es beschrieben hast. Daß das, was Du geschrieben hast, falsch ist, darauf hat ja schon David hingewiesen. Man kann aber auch nicht nur die Höhendifferenzen und die Entfernungen nehmen, sondern muß daraus die Höhenwinkel berechnen und sie - grob gesagt - mit dem Höhenwinkel des Panoramas, der z. B. aus dem PTGui- Editor ablesbar ist, vergleichen.
ABER besser wäre es z. B., wenn man die bei UDeuschle berechnete Ansicht über das Panoramabild legt und es danach ausrichtet.
Doch ich habe zwei andere Punkte genommen, die ich extra in Dein Panorama eingetragen habe und die beweisen, daß das Panorama schief ist: Der Pkt. 3985, an dem der Steilabfall am Nord-Nordwest-Ausläufer des Nordend beginnt, liegt bei Dir mit seiner Höhenlinie noch oberhalb des Seeserjoches. Wenn das Panorama nicht schief wäre, dann müßte die Höhenlinies des Pkt. 3985 ein ganzes Stück unterhalb des Seeserjochs liegen.
PS: Trotzdem werde ich die Höchstnote geben, weil man schiefe Panoramen hier zuhauf finden wird, wenn man darauf achtet. Die meisten achten ja auch nicht darauf. Denen, die es aber tun wollen - und dazu gehört für mich ganz eindeutig Velten - empfehle ich den Vergleich mit einer bei UDeuschle erzeugten Ansicht.
01.12.2010 20:10 , Heinz Höra
Solange ich ohne technische Hilfsmittel (wie z.B. udeuschle) keinen (optischen) Anhaltspunkt für eine schiefe Ausrichtung finde, stört es mich nicht. Die Schärfeeinstellung ist dir hier sehr gut gelungen.
LG Jörg
01.12.2010 20:51 , Jörg Nitz
Ob es stört oder nicht, ist und war hier nicht die Frage. Velten hat selbst mit seiner "Höhenmathematik" dazu aufgefordert. Das, was ich dazu gesagt habe, habe ich mit dem Bild Nr. 12787 untermauert.
02.12.2010 00:21 , Heinz Höra
Ich bin ganz einverstanden mit Heinz. Dieses Pano geht mich sehr gut. Aber es ist schief. Nun Velten fragt sich wie viel Pixel diesen Fehler macht. Es ist eine sehr interessante mathematische Frage. Leider ist seine Schlussfolgerung falsch. Und für mich kann eine richtige mathematische Schlussfolgerung helfen, um gewisse Problemen von Stitching zu verstehen. Heinz hat diese Gelegenheit ergriffen um davon etwas genau zu erklären. Ich danke ihn es viel. David
02.12.2010 12:17 , David Schatzman
Nun ist esalso doch passiert, was ich vor 40-50 Jahren nicht für möglich gehalten habe... 
nämlich die Winkelfunktionen in meinem Leben noch mal zu benötigen. Habe mir dazu von Wikipedia gleich die ersten zwei Seiten ausgedruckt die vor mir liegen. Das Wissen , um diese ZUsammenhänge allein reicht aber noch nicht aus sondern man muß einen für unsere Zwecke praktikablen Weg finden, der optisch befriedigende Ergebnisse liefert, die aber dann nicht immer den Anspruch genauester mathematischer Exaktheit haben werden.
Wie meine ich das ? Natürlich werde ich immer bestrebt sein, das ein Pano einigermaßen gerade ist und bin auch bereit mich dazu weiter zu bilden bzw. dank solcher Spezialisten wie Heinz, Hilfe zu erfahren, wofür ich dankbar bin.
Zeit und Aufwand müssen aber dabei für mich noch in vetretbaren Relationen sein, da ich mit meinen vielen Hobbys ohnehin nicht fertig werde...
Aber zurück zum konkreten Fall.
Der angesprochene Winkel könnte Sinus Alpha sein, der sich ja aus dem Verhältnis von Gegenkathete von Alpha durch Hypothenuse im rechtwinkligen Dreieck ergibt.
Diese Gegenkathede wäre dann die Höhe, da beispielsweise die Dufourspitze höher ist als mein Ausgangspunkt am Trockenen Steg und die Hypothenuse wäre die bei Deuschle ablesbare Entfernung bis zum Gipfel.
Liegt der Gipfel weiter entfernt , wird die Entfernung größer, wird damit die Hypothenuse länger und der Winkel im angesprochenen Fall Sinus Alpha kleiner.
Klar ist damit, das es ohne den Winkel zu berechnen nicht geht, aber weitere Schritte sind nötig, um die "Korrelation" weiter entfernter Berge und die damit exakte Höhe in der Abbildung auf dem Pano zuermitteln und den dafür praktikablen Weg muß ich mit Hilfe von Heinz noch "verinnerlichen".
Wenn nun in diesem speziellen Fall mit dem MonteRosa die beiden höchsten Gipfel, die auch nur 25 Meter in der Höhe differieren in der Bildmitte liegen, sehen rein optisch die Proportionen immer noch gut aus auch wenn die Seiten, wie Heinz festgestellt hat, nicht ganz in der waagerechten sind. Deshalb können die von mir angesprochenen Millimeter auch kein Kriterium dafür sein, das das Pano exakt gerade ist, aber es ist doch so, das man als Bergfreund natürlich auf den höchsten Gipfel schaut und das mit der Erwartungshaltung, das er ein wenig höher ist als der zweithöchste und bei annähernd gleicher Entfernung das auch um diese Winzigkeit zu sehen sein sollte bzw sie gleich hoch erscheinen sollten...
Deshalb folgender Abschlußsatz:
Nach weiterer Beschäftigung mit dieser Problematik (die nicht abgeschlossen sein kann) ist unter der Voraussetzung der gleichen Entfernung meinrs Fotostanortes am Trockenen Steg zu den beiden Gipfeln
(der exakt gemessen auch nicht ganz gleich ist), die Höhendifferenz auf dem Bild durchaus mit der dargestellten Prozentrechnnug meiner Meinung nach eine Variante, die aber wegen der Winzigkeit der Unterschiede schwierig zu praktizieren ist mit den "halben Millimetern" usw. Diese Rechnung kann aber kein Kriterium dafür sein, ob das Pano insgesamt bis hin zu den Rändern gerade ist oder nicht, weil die beiden Punkte zu dicht in der Mitte beienander liegen und die Höhendifferenz viel zu gering ist.

Euch allen ein Dankeschön für die angeregte Diskussion, die meiner Meinung nach einer Fortsetzung bedarf, bei der Suche nach praktikablen Lösungen, wo Aufwand und Nutzen in einem für alle vertretbaren Verhältnis stehen sollten. Das es dabei nicht ohne Mathematik abgehen kann ist aber auch klar.
03.12.2010 05:00 , Velten Feurich
Ob schief oder nicht schief: Das ist definitiv die Königsansicht auf diesen erhabenen Berg und ich kann mir gar nicht genug die Spuren auf dem Gletscher ansehen - in Vorfreude auf 2011...

Liebe Grüße,
dirk
03.12.2010 11:52 , Dirk Becker
Sehr schönes Panorama und eine mindestens genauso interessante Diskussion!
03.12.2010 17:26 , Adri Schmidt
Das Dach der Schweiz... 
...sehr gekonnt und detailreich inszeniert von einem wahren Liebhaber dieser Berge!
lg Fredy
03.12.2010 21:46 , Fredy Haubenschmid
Allererste Sahne! 
... auch faszinierend, wie gut man die Spuren sieht.
… ist ein Grund warum ich bei 360° Panos gerne ein Stativ mit auf den Berg nehme.
LG, Toni
05.12.2010 07:55 , Anton Theurezbacher

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