Forggensee von Nord nach Süd.   04048
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Legende

1 Grubenkopf 1847m
2 Buchenberg 1142m
3 Firstberg 1784m
4 Kesselwand 1784m
5 Vorderscheinberg 1827m
6 Schlößel 1806m
7 Hochplatte 2082m
8 Geiselstein 1881m
9 Gumpenkarspitze 1918m
10 Krähe 2010m
11 Gabelschrofen 1989m
12 Niederstraußberg 1877m
13 Ahornspitze 1784m
14 Branderschrofen 1880m
15 Tegelberg 1720m
16 Zunderkopf 1726m
17 Säuling 2047m
18 Schloss Neuschwanstein
19 Pilgerschrofen 1769m
20 Thaneller 2343m
21 Rintljoch 2166m
22 Waltenhofen
23 Mutterkopf 2774m
24 Galtjoch 2109m
25 Knittelkarspitze 2376m
26 Dahinter Füssen
27 Blachenspitze 1965m
28 Gehrenspitze 2163m
29 Köllenspitze 2240m
30 Karretschrofen 2034m
31 Große Schlicke 2060m
32 Vilser Kegel 1884m
33 Sefenspitze 1948m
34 Sebenspitze 1938m
35 Roßberg 1948m
36 Brentenjoch 2000m
37 Aggenstein 1987m
38 Breitenberg 1838m
39 Ussenburg
40 Anlegestelle der Schifffahrt
41 Rosshaupten

Details

Aufnahmestandort: Zwischen Ilasbergsee und Staumauer (820 m)      Fotografiert von: Udo Schmidt
Gebiet: Allgäuer Alpen      Datum: 5.7.2011
Von diesem Standort aus kann man einen der besten Blicke auf die umgebenden Berge werfen. Leider stört die grelle Sonne links etwas...

Aus Wikipedia:
Der Forggensee, auch Speicher Roßhaupten, ist ein vom Lech durchflossener Stausee in der Nähe von Füssen im Königswinkel (Allgäu / Bayern). Der See ist mit 15,2 km² Fläche der fünftgrößte See Bayerns und der größte Stausee Deutschlands. Er liegt im Landkreis Ostallgäu, dabei zu zwei Dritteln im Gemeindegebiet von Schwangau. Weitere Anliegergemeinden sind Füssen, Halblech, Rieden am Forggensee und Roßhaupten. Seinen Namen erhielt der See von dem ehemaligen, überfluteten Weiler Forggen.

Archäologie:
Insgesamt 50 bewohnte Gebäude aus den Schwangauer Weilern Brunnen, Forggen und Deutenhausen, darunter 16 Bauernhöfe mit 800 Hektar Nutzfläche waren östlich des Lechs von der Flutung des Forggensees 1954 betroffen. Am Westufer wurden das untere Osterreinen an der alten Straße sowie einzelne Gebäude bei Dürracker und Füssen abgebrochen; die Untere Weidachsiedlung beim heutigen Stadtteil Weidach wurde komplett verlegt, 32 Familien mussten ihre Häuser verlassen. Von den betroffenen Gebäuden haben nur 14 Häuser aus Deutenhausen „überlebt“: Sie wurden von Theodor Momm, dem Inhaber der gleichnamigen Spinnerei in Kaufbeuren, 1952 der Bawag abgekauft, im Herbst 1954 abgebrochen und von Heimatvertriebenen in der Umgebung wieder aufgebaut. Heiligenfiguren aus der Deutenhausener Kapelle dagegen stehen heute in St. Coloman.

Die ehemalige bischöfliche Mühle, die 1644 von Waltenhofen nach Forggen verlegt worden war, stellte das wohl wichtigste Gebäude unter den stattlichen Einzelhöfen dar, deren Grundmauern auf dem Seegrund zerfallen.

Wenige hundert Meter vom heutigen Ufer entfernt, am ehemaligen Weg von Brunnen nach Forggen trifft man auf 1974 freigespülte Grundmauern und Ziegelreste einer römischen Villa rustica. Solche Gutshöfe versorgten Reisende auf den römischen Straßen. Bei einem dort noch gut erkennbaren, festen Straßendamm mit Ausrichtung auf die Landmarken Auerberg im Norden und Säuling im Süden könnte es sich nach Ansicht des Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege um eine in Vergessenheit geratene Römerstraße handeln, die vielleicht eine Verbindung von der Römersiedlung Tegelberg zur Via Claudia Augusta und deren Handelsstation bei Osterreinen darstellt. Möglich ist demnach der Verlauf einer jahreszeitlich bedingt genutzten zusätzlichen Römerstraße von Pinswang durch den Alpsee-Sattel und über die Römersiedlung am Tegelberg.

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Udo Schmidt

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