vom Wallberg beim Tegernsee den Großglockner in fast 100 km Entfernung so gut zu sehen...   133903
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Legende

1 Hoher Tenn 3368m 90,3km
2 Kleines Wiesbachhorn 3283m 91,4km
3 Großes Wiesbachhorn 3564m 91,7km
4 Kitzsteinhorn 3203m 85,5km
5 Hinterer Bratschenkopf 3412m 91,4km
6 Klockerin 3425m 91,2km
7 Hohe Dock 3348m 92,6km
8 Großer Bärenkopf 3358m 91,3km
9 Hocheiser 3206m 86,9km
10 Mittlerer Bärenkopf 3358m 91,3km
11 Vorderer Bärenkopf 3249m 91,2 km
12 Schattseitköpfl 3182m 90,3km
13 Schrotkopf 2776m 75,8km
14 Hohe Riffel 3338m 89 km
15 Johannisberg 3453m 90,5km
16 Teufelscamp 3511m 92,5km
17 Hofmannsspitze 3722m 93,5kim
18 Großglockner 3798m 94,3 km
19 Großer Rettenstein 2966m 52,7km
20 Stubacher Sonnblick 84km
21 Granatspitze 3086m 84,9km
22 Kalser Bärenkopf 3079m 86,3km
23 Großer Landeggkopf 2900m 82,6km
24 Hörndel 2852m 77,5km
25 Fürleg 2784m 76,9 km
26 Hochgasser 2922m 79,1km
27 Hoher Herd 2824m 71,4km
28 Luchenkogel 3100m 87,7km
29 Tauernkogel 2988m 76,5km
30 Muntanitz 3232m 88,8km
31 Klein Muntanitz 3192m 89km
32 Dichtenkogel 2839m 76,4 km
33 Lienzinger 2947m 70,0km
34 Blessachkopf 3050m 70,5km
35 Larnkogel 3017m 71,2km
36 Kratzenberg 3022m 72,8km
37 Schwarzkopf 2996m 72,7km
38 Österreichischer Schinder 1807m 8,6km
39 Kleinvenediger 3471m 74,2km
40 Rainerhorn 3559m 77,9km
41 Großvenediger 3666m 74,3km
42 BayerischerSchinder 1796m 8,0km
43 Großer Geiger 3360 74,3km
44 Großer Happ 3352m 75,2km
45 Hüttetalkopf2962m 61,7km
46 Foißkarkopf 3029m 64km
47 Vorderkarkopf 3024m 64,8km
48 Schlieferspitze 3290m 69km
49 Vorderer Mauerkeeskopf 3325m 74,3km
50 Östliche Simonyspitze 3448m 74,5km
51 Westliche Simonyspitze 3481m 74,6km
52 Umbalköpfl 3426m 74,3km
53 Dreiherrenspitze 3499m 74,2km

Details

Aufnahmestandort: Unter dem Wallberggipfel (1633 m)      Fotografiert von: Velten Feurich
Gebiet: Bayerische Voralpen      Datum: 05.06. 2010
...war für mich in der nunmehr 20-jährigen Urlaubsgeschichte im schönen Oberbayern eines der herausragensten Erlebnisse an jenem 05. Juni 2010 hinsichtlich der Sicht und das kam so:
Wie immer hatten wir an diesem Tag die reichlich 500km zeitig bewältigt und stellten schon am späten Vormittag am Zielort im Kreis Miesbach bei Hundham eine sehr gute , so im Juni noch nie erlebte Fernsicht fest. Meine Frau schaute schon nicht so fröhlich drein, weil sie schon wußte was das bei ihrem Alten für Wünsche auslösen würde... Da wir eine fast genau so gute Sicht vom nahen Wendelstein schon im Winter einmal erlebt hatten, entschlossen wir uns an den Tegernsee auf den Wallberg zu fahren. Die Situatin war damals hinsichtlich der Gonarthrose schon so, das ich zwar die Höhenmeter hinauf aber dann nicht wieder herunter gekommen wäre. So war es klar das wir beide Strecken fahren müssen auch angesichts der vorgerückten Zeit.
Bereits gleich nach der Ankunft war ich über diese herrliche Parade ,der noch dazu an der Nordseite noch sehr schön schneebedeckten Gipfel der Tauern fasziniert und überglücklich und haben viele Aufnahmen gemacht. Dabei habe ich mir einen Standort gesucht, wo der Großvenediger hinter dem nahen Österreichischen Schinder noch gut im Bild war und bin an verschiedenen Fotostellen gewesen. Wer das nachvollziehen will und die Koordinaten bei Deuschle anklickt, wird merken, das sie mit meinem Fotostandort für diese Bilderreihe nicht ganz übereinstimmen, ich aber die Einzelheiten der Grasflecken nicht mehr ganz "zusammen bekomme".
Obwohl ich bei den Aufnahmen im Gras gesessen habe, wollte ich sicher sein diese einmalige Situation nicht "zu versemmeln" und habe deshalb bewußt die ISO 400 für kürzere Verschlußzeiten gewählt. Ein wenig hatte ich allerdings bedauert durch den überstürzten Aufbruch von der Ferienwohnung am Anreistag nicht das Canon mit 300mm dabei gehabt zu haben, zumal das Tamron natürlich auch seine Grenzen hat.

Aufnahmedaten:
Canon EOS 50 D
Tamron 18-270 VC
1/500
f. 9.0
ISO 400
270mm
12 Normalaufnahmen neu 2012 mit Panoramastudio2.2pro gestitcht
Freihand sitzend am 05.06. 2010
unter dem Wallberggipfel
11.79502 47.66386

Bei der Bearbeitung der Bilder im starken Telebereich habe ich alles in erster Linie auf die Deutlichkeit der Tauernkette gerichtet . Wer das mit den Koordinaten mal nachvollziehen möchte, sollte wie ich Zoom 9 bei diesem Blickwinkel von 29 Grad nehmen.

Zur Sicht und den Entfernungen habe ich an die Experten von Ahfnahmen mit besonderen Sichten hier noch e i n e B i t t e:

Da ich in meinem Hinterstübchen so eine Art von Ordner mit gespeicherten Entfernungen so in den Bereichen 30-60 km habe , also gewisse Vorstellungen wie das aussieht bei den unterschiedlichen Entfernungen ,würde mich mal die rein theoretische Frage interessieren, wie weit man bei diesen Bedingungen so maximal hätte shen können? Da meine ich bei maximal ein kleines, gerade noch sichtbares weißes Dreick, wenn es denn weiter im Süden noch große Viertausender gegebn hätte.
Da man hier zwischen 70 und 95 km Entfernung keine großen Unterschiede sieht denke ich mal, man hätte möglicherweise in fast 150 km bei dieser Sicht auch noch ewas gesehen. Also wirklich nur eine rein theoretische Frage an Euch, die Ihr hier mehr Erfahrung habt.
Das was für mich was ganz besonderes gewesen ist haben sicher viele von Euch schön viel öfters und noch besser gesehen aber das ist ja nicht die Hauptsache, sondern die individuelle Freude bleibt ja trotzdem...
Bei der nun folgenden "Hausaufgabe" mit den 50 Bergnamen hält sich aber die Freude in "sehr engen Grenzen" wobei es für mich schon sehr lehreich ist große "Tauernnamen" erneut zu verinnerlichen dabei...

Kommentare

Velten, ich meine, etwas weniger Kontrast und Helligkeit täten dem Pano gut, dann hätten die Tauern etwas mehr Zeichnung. Schön aber, dass es Dir in Oberbayern so gefällt.

Grüße (aus Oberbayern),
Jörg E.
17.01.2012 10:32 , Jörg Engelhardt
Vielen Dank Jörg für die Hinweise. Habe nochmals weiter abgedunkelt (nicht hier). Dann kommen die Tauern noch ein wenig besser aber alles davor wird zu dunkel und unansehnlich. Nun ging es bei dem Bild ja um die Tauern, so das ich noch nicht weiß was ich mache, ob ich austausche oder nicht, zumal ich mir auch überhaupt nicht sicher bin ob es gelingt mit dem tauschen oder ob ich es lieber modifiziert in drei Tagen noch mal hochlade, wenn ich ein weiters Pano frei habe. Sehr schwieriger Fall für mich. Das ein Pano mit 275 mm aber seine Probleme haben wird ist mir schon klar und ich habe es auch deshalb lange Zeit gar nicht zeigen wollen. Aber nochmals vielen Dank Jörg
17.01.2012 11:15 , Velten Feurich
Ich habe nun doch den Austausch probiert der auch funktioniert hat, Entsprechend des Hinweises habe ich nur abgedunkelt und keinerlei Kontrast erhöht und denke das es zwar immer noch hell ist aber besser als vorher. Velten
17.01.2012 11:51 , Velten Feurich
Es wäre mir zwar immer noch zu hell aber so entspricht es ja eigentlich der Realität. Ich finde das Panorama mit dem sehr klar zu sehenden Großglockner trotzdem sehr bemerkenswert!
Gruß Klaus
17.01.2012 13:47 , Klaus Brückner
...prima, deutlich besser so. Da kommen die Tauern doch viel besser zur Geltung. Gut gefällt mir hier der Venediger hinter den Schindern. Ansonsten: Was ist das für ein Fleck im Himmel zwischen Hoher Dock und Bärenkopf? Ein Sensorfleck wohl nicht, die schauen anders aus und würden sich ja wiederholen...

Grüße,
Jörg E.
17.01.2012 13:51 , Jörg Engelhardt
Servus Velten. 
Für mich als Tauernfan und - Bewohner ein besonderer Leckerbissen, denn du uns hier präsentierst. Wirklich toll und passt genau so.

Ich war ja am 5. Juni selbst "oben" und denke, daß an diesem Tag bei entsprechender "Weitsicht" die Fernsicht über die 200 km hinaus möglich gewesen wäre. Bei einem meiner Tele-Dobratschpanoramen vom 28. Oktober 2010, der ebenfalls so ein "Fernsichttag" war, konnte ich laut Uli Deuschle sogar die Ötztaler-Wildspitze ausmachen und die ist von dort 215 km entfernt.

Liebe Grüsse v.
Gerhard.
17.01.2012 15:59 , Gerhard Eidenberger
Sehr schön! Zwischen 150 und 200 km sind öfter mal drin, wenn die Sicht so wunderbar ist, wie an Deinem Traumtag.
Gruß Michael
17.01.2012 17:13 , Michael Bodenstedt
Schönes Beispiel einer erstaunlichen Fernsicht im Sommer. LG. Bruno.
17.01.2012 18:43 , Bruno Schlenker
Vom Schwarzwald 
sieht man eigentlich an jedem guten Wintertag und manchmal auch im Juni den Mont Blanc in 220 km Entfernung, und ich habe ihn auch - an einem ähnlich schönen Tag wie Deinem - schon vom Ligurischen Appennin aus in 250 km Entfernung gesehen. Dann irgendwann begrenzt die Erdkrümmung die weitere Sicht. Schon so große Distanzen sind aber nur noch über Flachland weg zu sehen. Hinter Deiner Tauernkette würden Viertausender wohl in maximal 150 km Distanz noch hervorlugen. Du kannst es ja selbst ausprobieren, indem Du bei udeuschle südlich der Tauern einen fiktiven Aussichtspunkt anklickst, der 150 km vom Wallberg weg ist und z.B. eine Höhe von 4300 m eingeben. Dann siehst Du, ob man weit im Norden den Wallberg noch sieht oder nicht.
17.01.2012 18:55 , Matthias Knapp
Ganz klar die vollen Punkte. Da ich das Alpenvorland ja nicht kenne, üben diese Durchblicke, welche die latschentragenden Vorberge und die fernertragenden Tauernriesen in einem Bild zu kombinieren wissen, immer einen besonderen Reiz auf mich aus. Ich muss dann immer an Stifter's Nachsommer denken....
17.01.2012 20:45 , Christoph Seger
den Tag erinnere ich noch genau 
war ich doch selber auch unterwegs (Krottenkopf) und konnte die für einen Frühsommertag ungewöhnliche Klarheit der Luft genießen. Toller Durchblick, der die Entfernungen mühelos überbrückt, besonders gefällt mir das Zusammenspiel von Schinder und Venediger. LG Alexander
17.01.2012 21:09 , Alexander Von Mackensen
Wie ich sehe hast du diesen Tag bestens genutzt.
Tolles Telepanorama!
Gruss
18.01.2012 05:07 , Thomas Büchel
Dieses Tele-Panorama gefällt mir, vor allem auch wegen der beiden Schinder und dem gerade dazwischen passenden Großvenediger. Demzufolge hast Du die Aufnahmen in dem Sattel auf nur ca. 1610m gemacht.
Es kann sein, daß Du mit dem Canon EF 70-300 IS etwas mehr Schärfe herausgeholt hast, obwohl es bei dieser langen Brennweite auch nicht so gut wie bei kürzeren. Die ISO 400 kann man natürlich etwas sehen. Aber dafür hattest Du Blende 9 und damit, wenn Du auf Unendlich scharf gestellt hast, gar keine Beim Stitchen gibt es bei dieser Brennweite keine Probleme mit der Tiefenschärfe. Da müßte bis ca. 500 m alles scharf sein, also auch die Schinder und die angeschnittenen Randberge. Mit der 1/500 Sek. und dem IS müßtest Du so gut sein wie bei einer Stativaufnahme. Und da Du eine ruhige Hand und ziemlich gerade alles aufgenommen hast, besteht überhaupt kein Grund zu sagen, daß das sehr schwer zu machen war.
19.01.2012 00:31 , Heinz Höra

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Velten Feurich

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