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Legende

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41 Hoher Tenn 3368 m
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47 Hochalmspitze 3360 m
48 Großes Reißeck 2965 m

Details

Aufnahmestandort: Gipfelgrat des Großen Reißeck (2900 m)      Fotografiert von: Wolfgang Pessentheiner
Gebiet: Ankogelgruppe      Datum: 08.09.2012 20:00
Einmal zur Abwechslung ein etwas "anderes" Panorama von mir...

Für mich persönlich eine besonders spannende Tour dieses Jahres, da es die erste mit meiner damals gerade neu erworbenen Nikon D800 war.
Siehe auch Gipfelpanorama vom Großen Reißeck (http://www.alpen-panoramen.de/panorama.php?pid=20680)


### LICHTSTIMMUNG ###

Abstieg vom Reißeck (2965 m) kurz nach Sonnenuntergang mit Stirnlampe.
Aufnahme vom Gipfelgrat nach Westen um ca. 20:00, etwa 1/2 Stunde nach Sonnenuntergang.
Fernsicht bis zum Hochgall.


### AUFNAHME & BEARBEITUNG ###

Nikon D800
Nikon AF NIKKOR 50mm 1:1.8D
RAW, Manual mode, f/8, 1/60s, EV -2, ISO 800, 50mm
Freihand, kamera-interne Wasserwaage
10 horizontale Einzelaufnahmen

Nachbearbeitung ausschließlich im Rahmen der RAW-Konvertierung der Einzelbilder in ACR, und hier auch nur sehr zurückhaltend: Weißabgleich, leichtes "Aufhelllicht" für Tiefen, Objektiv-Korrektur, Rauschreduktion.
Die SÄTTIGUNG wurde NICHT VERÄNDERT!
Stitching in PS.

Der HORIZONT entspricht ziemlich genau der realen Topografie!
(Kamera-interne Wasserwaage während der Aufnahme; schließlich Feinschliff durch Abgleich des Horizonts mit www.udeuschle.de)

Kommentare

Allererste Sahne! Einzigartige Stimmung, erstklassiges Panorama! Ich durfte mir jetzt auch schon mehrmals im Schlafsack bei -3°C eisige Gipfelnächte um die Ohren schlagen, um sowas mal zu erleben. Derart perfekt war´s aber noch nie! Vielen Dank für´s Teilen und viele Grüße, Andre
12.12.2012 23:22 , Andre Hergemöller
Sehr schönes Panorama, LG Thomas
13.12.2012 07:40 , Thomas Janeck
wow!
13.12.2012 08:36 , Uta Philipp
Paßt gut mit den Farben - ein hochalpines Niederösterreich Bild ;-)
13.12.2012 16:37 , Christoph Seger
wow
13.12.2012 17:00 , Mauro Masiol
Genial!!!! LG Kathrin
28.06.2013 18:41 , Kathrin Teubl
Dank Kathrins Kommentar bin ich auf dieses außergewöhnliche Panorama mit dieser bestens verarbeiteten Lichtstimmung gestoßen.
Auch die Sicht auf die Berge in den fein abgestuften Bergketten ist ein Genuß.
Interessiert habe ich auch das gelesen, was Wolfgang über die Bearbeitung geschrieben hat, weil ich es besonders bemerkenswert fand, wie sauber der Farbverlauf des Himmels wiedergegeben wird. Das wird wohl besonders auf die Objektiv-Korrektur, sprich Devignettierung zurückzuführen sein, wodurch die Überlagerung der Bilder in PS so gut gelang? Gibt es da noch einen Trick?
Daß man durch die kamera-interne Wasserwaage viel erreicht, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Drehen und vertikal verschieben muß man doch auch noch - und sei es immer nur um ein paar Pixel. Ob man das in PS gut machen kann, weiß ich nicht. Ich mache so etwas neuerdings in PTGui unter zuhilfenahme des Detail Viewers.
02.07.2013 19:02 , Heinz Höra
@Heinz Höra 
Heinz, es freut mich, dass Dich dieses Bild anspricht! :)

Ich fürchte aber, dass ich Dir hier nichts "Neues" erzählen kann...

Das Rezept für möglichst saubere Farbübergänge ist weithin bekannt:
- gute Kamera + gutes Objektiv
- manuelle (einheitliche) Belichtungseinstellungen
- im RAW-Format fotografieren
--- einheitlicher Weißabgleich
--- Objektiv-Korrektur, in erster Linie um die Vignettierung zu entfernen. Aber ich bin überzeugt davon, dass man auch mit der Entzerrung der Software hilft, die Einzelbilder besser zusammenzusetzen, was sich evtl. auch auf die Farbverläufe positiv auswirken kann.
- Nachbearbeitung in 16bit (in diesem Fall ausschließlich Schärfen)

Natürlich kann man versuchen, einzelne ("lokale") Problem-Stellen mit den Korrektur- und Verlauf-Tools in Photoshop noch zu retten. Hab das in anderen Panoramen oft gemacht, aber nicht in in diesem… Ansonsten sind mir keine "Tricks" bekannt.

Die Farbqualität in diesem Panorama ist meiner Meinung nach in erster Linie dem Sensor der Nikon D800 abzurechnen.

Ich glaube, dass für ein gutes Ergebnis JEDES Glied der Aufnahme-/Nachbearbeitungs-Kette optimal stimmen muss. Es geht jedoch nichts über ein hochwertiges Rohmaterial!



Ad kamera-interner Wasserwaage:
Natürlich nicht "essentiell" und bei hoher Auflösung auch nicht relevant für die Bildqualität... aber sehr nützlich auch ohne Stativ gutes Rohmaterial zu bekommen… eine Sorge weniger :)


MfG Wolfgang
07.07.2013 21:00 , Wolfgang Pessentheiner
Danke, Wolfgang, für Deine erklärende Antwort. Ich stimme Dir eigentlich bei allem zu. Nur bei dieser einen Frage hast du mich offenbar nicht verstanden. Da Du ja, wie Du geschrieben hast, die Bilder in Photoshop zum Panorama zusammengesetzt hast, mußt Du ja irgendwo im Überlappungsbereich der Bilder einen Schnitt gemacht haben. Bei einem Stitch-Programm wird das von einem speziellen Programmteil, dem Blender, gemacht. Ich wollte wissen, wie Du das hier in diesem speziellen Fall gemacht hast, etwa mit harten Schnitten, also keiner weichen Kante oder einer Verlaufsform. Dersch hatte früher in seinen PanoramaTools die Übergänge angeblich "gefedert". Dabei hatt er die Einzelbilder in unterschiedlichen Ebenen, die maskiert waren. So etwas hatte ich mit "Tricks" gemeint.
07.07.2013 23:27 , Heinz Höra
@Heinz 
Die Frage hab ich in der Tat ganz anders aufgefasst :D

------

Zitat: "…mußt Du ja irgendwo im Überlappungsbereich der Bilder einen Schnitt gemacht haben"

PS macht das automatisch. Nach der automatischen Ausrichtung sucht die Software nach Stellen zweier sich überlappender Bilder, die optimal zueinander passen, und generiert automatisch eine Schnittlinie. Diese ist in der Regel nicht gerade, sondern ist mehr oder weniger "zigzag", sowohl (etwas weniger) auf Pixeleben, als auch (deutlich sichtbar) in der Gesamtansicht. Diese Schnittlinie wird als "Ebenenmaske" über jedes Einzelfoto gelegt (jedes Foto liegt auf einer eigenen Ebene und hat seine eigene "Maske", die definiert welche Anteile für das Gesamtbild verwendet werden sollen). Die generierte Schnittlinie ist scharf begrenzt, also kein "federn".

Bei entsprechend gutem Rohmaterial sind Farbübergänge in PS praktisch so gut wie nie ein Problem - in dieser Hinsicht "funktioniert die Software" ganz einfach!

Vignettierung kann ("muss" aber nicht zwingend) Probleme machen, aber dafür gibt es die Objektiv-Korrektur.
Die Verwendung von Polarisations-Filter macht naturgemäß häufiger Probleme mit Farbübergängen, da die Stärke des Effekts vom Winkel zur Achse der Lichtquelle abhängt, daher verwende ich sie für Panorama-Aufnahmen nicht mehr.

Die meisten Probleme machen (wie in jeder Stitiching-Software) abgebrochene Linien durch Paralaxen-Verschiebung. In PS umso mehr, da man bei der automatischen Ausrichtung der Einzelbilder praktisch NULL manuelle Eingriffsmöglichkeiten hat.
Man muss PS allerdings zugute halten, dass es mir "suboptimale" - z.T. nicht einmal für ein Pano vorgesehene - Einzelaufnahmen zusammengesetzt hat, an der alle anderen mir bekannten Stitching-Programme gescheitert sind… zwar z.T. mit massiven Stitching-Fehlern (und dementsprechend aufwendiger Korrekturarbeit)… aber immerhin hat es mir "überhaupt irgendwas" ausgeworfen, an dem ich weiterarbeiten konnte.

Trotzdem bin ich aufgrund der nicht vorhanden Eingriffsmöglichkeiten während der Ausrichtung (speziell bei 360°-Panos) zunächst auf Hugin umgestiegen… eh auf Deinen Rat hin, Heinz… Danke!
Hab mir aber inzwischen (vor wenigen Wochen) PTGui Pro gegönnt und bin soweit mit der etwas intuitiveren Oberfläche und den erweiterten Funktionen sehr zufrieden.

MfG Wolfgang
08.07.2013 20:27 , Wolfgang Pessentheiner

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Wolfgang Pessentheiner

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