L'ombre d'un géant. Ein Schatten über der Erde (rechargé)   135292
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Legende

1 Des alpinistes sur le glacier (à droite)
2 Refuge Gnifetti (3647 m)
3 Testa Grigia (3314 m)
4 Monte Rothorn (3152 m)
5 Grand Paradis - Gran Paradiso
6 Herbetet 3778m; 60km
7 La Grivola
8 Pte. de la Gd. Casse 3852m; 97km
9 Mont Pourri 3770m; 88km
10 Testa del Rutor 3488m; 72km
11 Monte Paramont 3300m; 69km
12 Petit Tournalin (3207 m)
13 Grand Tournalin (3379 m)
14 Mont Bérrio Bianco 3362m; 76km
15 Aigs. de Trélatête 81km
16 Mont Blanc

Details

Aufnahmestandort: Glacier du Lys (3900 m)      Fotografiert von: David Schatzman
Gebiet: Walliser Alpen      Datum: 24/07/2007
Dans ce panorama minimum ( 2 photos) quelques secondes séparent l'instant où l'ombre du Mont-Rose (et du Mont-Blanc) se détachent de la nuit, de celui où elles sont noyées dans la lumière du soleil levant. (Voir la discussion)
Il est 6h10. La distance focale est de 18 mm, l'ouverture est à f=10 et la vitesse de 1/100 en 400 ASA. En bas à gauche on devine le refuge Gnifetti, quitté 1 heure plus tôt.

Einige Sekunden früher sind die Schatten des Monte-Rosa und (diese des Mont-Blanc) unsichtbar im Schatten der Nacht. Einige Sekunden später verschwunden sie in den Helligkeit des Tages.
(Siehe Besprechung)

J'ai corrigé des erreurs de description. Je n'avais pas reconnu le Monte Rothorn, que j'avais nommé le Grand Tournalin, et pourtant je le connais bien ! Dans ce Monte Rothorn on a oublié d'accrocher solidement les armoires à glace. En 2005 j'en ai déplacé une que j'ai pu remettre délicatement à sa place avant qu'elle ne quitte définitivement son socle d'argile et ne mette fin à ma carrière. Ouf ! On s'est consolé en cueillant du génépi, tellement abondant que l'on marchait dessus. Normal il faut être fou pour aller là-bas.

J'ai légèrement éclairci avec Photoshop les ombres de la vallée du Lys.

Kommentare

Comme des rayons d'ombre. Wie Schattenstrahlen 
L'ombre du sommet du Mont-Blanc a comme une couronne de rayons d'ombre. Ce n'est ni un défaut de la prise de vue, ni du traitement de l'image. C'est un phénomène réel, mais je ne sais pas ce qui le provoque. Si quelqu'un a une idée sur la question, merci à lui de me l'expliquer.

Der Schatten des Gipfel des Mont-Blanc hat wie eine Kröne von Schattenstrahlen. Ich weiss nicht, was es ist. Das ist ganz wirklich. Vielleicht gibt es jemanden um dieses Phänomen zu erklären. Danke im voraus.
15.04.2008 22:53 , David Schatzman
Merveilleux 
Eine Erklärung zu den Schattenlinien, bzw. der Krone. Bei einem mehrgipfeligen Massiv wirft jeder Berg seinen kleinen Schatten, die kumuliert solch eine Krone ergeben. Bei einem isolierten Gipfel (Mte. Viso, Rocciamelone ...) ist der Schatten vom Gipfel aus gesehen dreieckig geformt wie der Gipfel. Durch die Erdkrümmung reicht der Schatten zuerst in den Himmel - also in die Atmosphäre hinein, wandert dann jedoch schnell zu anderen Bergmassiven. Dieser markante Schatten entsteht immer von dem Berg(massiv), auf dem man sich gerade befindet, d.h. dieser Schatten ist vom Monte Rosa Stock und nicht vom Mont Blanc oder einem anderen Gipfel. Ich habe dieses phantastische Phänomen selbst schon öfters beobachtet.

Eine wunderbare Morgenstimmung - wäre gerne dabei gewesen!!



Zum Kommentar von Heinz Höra. Hut ab vor der wissenschaftlichen Vorgehensweise und große Anerkennung !!! Der Link auf fotocommunity zeigt das gleiche Phänomen. Es ist immer der Schatten von dem Berg(massiv) auf dem man selber gerade steht. Dieses Photo ist ein erstklassiger fotografischer Beweis. Ich versuche, bei Gelegenheit auch noch einen eigenen fotografischen Beweis zu liefern. Trotzdem bin ich mir hier über den Schatten 100% sicher.
Schaut man nach Sonnenuntergang in Richtung der untergegangenen Sonne, so sieht man bei oft die "Strahlen" hinter dem Berg. Es ist der auch bei klarstem Wetter leicht vorhandene Dunst; verlängert man diese Strahlen, so treffen sie sich im Punkt der Sonne (schon hinterm Berg verschwunden).
Steht man selber auf diesem Berg, verhält es sich genau umgekehrt. Es entstehen keine Strahlen, sondern Schatten. Sichtbar werden aber nur die Schatten des eigenen Gipfels oder der unmittelbar angrenzenden Gipfel (wie hier im Mte. Rosa Stock). Diese Schatten laufen dann in einem "unendlich" fernen Punkt zusammen, der sich exakt 180 Grad von der Sonne befindet. Zu diesem Schatten paßt wie Heinz richtig bemerkt, links von der Krone der steile Südabfall der Mte. Rosa und rechts der gerade Verlauf, der durch die anderen 4000'er entsteht.
Natürlich werfen sowohl der Mt. Blanc als auch der Gran Paradiso Schatten, den vom Gran Paradiso kann man am dunkleren Himmel rechts vom Gipfel ausmachen, der vom Mt. Blanc ist nicht gesondert zu erkennen.
15.04.2008 23:04 , Alexander Von Mackensen
Blanc et weiss 
Edwin, je suis désolé, il s'agit bien de l'ombre du Mont Blanc. Certes le Mont Blanc et le Weisshorn sont tous deux des montagnes blanches. Die beide sind weisse Berge :-). Mais on ne peut vraiment pas se tromper.
Je vais essayer de prouver ce que j'avance.

Pour commencer la montagne en question est bien le Mont Blanc. Par exemple sur le pano 3175, pris du Chli Matterhorn, il a bien cette silhouette ; ensuite on voit bien sur mon panorama que la partie supérieure de l'ombre commence au niveau du haut de la face éclairée et donc qu'il s'agit bien de l'ombre du Mont Blanc.
J'espère t'avoir convaincu.
16.04.2008 09:28 , David Schatzman
Das Rauschen ist doch schon sehr stark. Neigt aber zu ***
16.04.2008 17:04 , Horst Bauer
more sharpness and it´s 4**** greetz Seb
17.04.2008 19:50 , Sebastian Becher
ich versteh leider kein französisch, aber ich hätte gedacht, dass der schatten eher vom lyskamm selber kommt?!?
18.04.2008 19:05 , Florian Kreß
Der Schattem ist im Schatten. 
Es gibt verschiedene Schatten. Wo war ich um die Fotos zu nehmen, auf dem Lysgletscher, bin ich natürlich nicht im Schatten des Mont Blanc sondern wahrscheinlich im diesem des von Pyramide Vincent.
Aber man sieht sehr gut der Mont Blanc rechts im Hintergrund. Die Gestalt des Schatten seines Gipfels hat ,wie ihn, die gleiche Gestalt . Es ist schwer zu präzisieren, wo dieser Schatten liegt. Man kann also bemerken, dass der Schatten des Mont Blanc oben seiner geleuchteten Teil wird geboren.
Für ein gegebenes Ort ist es möglich zu finden, wo die Sonne am diesem Tag aufgehen ist. Ich werde es zu finden versuchen. Es kann interessant sein. Aber später. Die nächste Woche bin ich im Walliser. Skitouren auf die Haute Route. Noch Panoramen...
19.04.2008 00:51 , David Schatzman
Le Géant Der Riese 
qui jette l'ombre, der den Schatten wirft, peut ne pas être le Mont Blanc, kann nicht der Mont Blanc sein. Regarde la direction des rayons du soleil se levant au fin du juillet. Bedenke die Richtung, aus der die aufgehende Sonne Ende Juli scheint. L'ombre du Mont Blanc doit être derrière le Mont Blanc en direction ouest-sud-ouest. Der Schatten des Mont Blanc muss hinter diesem liegen, in WSW-Richtung. Je crois, il s'agit de l'ombre du Mont Rose. Ich glaube, es handelt sich um den Schatten des Monte Rosa. Mon frère, qui m'écrit un EMail, dit le même. Mein Bruder schrieb mir eine EMail und meinte dasselbe. A cotê de l'ombre on voit la lumière dans la Grivola - sans ombres! Neben dem Schatten sieht man das Licht auf der Grivola - ohne jeden Schatten. Ca veut dire, que l'ombre viens de la même direction que viennent les Rayons du soleil, qui éclairent la Grivola. Das heißt, der Schatten kommt aus derselben Richtung, aus der auch das Licht kommt, das auf die Grivola fällt. Et parce que la Grivola n'a pas d' ombres, le soleil se trouve derriere le photographe, alors derriere le Mont Rose. Und weil die Grivola keine Schatten hat, steht die Sonne genau hinter dem Fotografen, also hinter dem Monte Rosa. Aussi: La Silhouette du grand ombre est la même du Mont Rose et les autres Alpes Valaisannes vues par la Direction du E-N-E, comme visible au differentes panos de la région Lago Maggiore. Ferner: Die Silhouette des großen Schattens ist dieselbe wie die des Monte Rosa und der angrenzenden Walliser Berge aus Richtung ONO, wie man sie auf verschiedenen Panoramen der Region des Lago Maggiore sehen kann.
19.04.2008 13:30 , Matthias Knapp
Möglicherweise handelt es sich um verschiedene Schatten. Der Schatten an den Hängen des Aostatals könnte von anderen Bergen stammen als der über dem Horizont, dessen Kulminationspunkt vedächtig weit südlich zu liegen scheint (vom Mte.Viso?). Hier ist noch intensive Forschungsarbeit nötig.
21.04.2008 00:16 , Edwin Schörrnhammel
Zuerst dachte ich auch, was soll denn das, "der Schatten des Mont Blanc" und intuitiv stimmte ich der Meinung von Alexander zu.

Dieser Meinung fehlte aber die Beweiskraft anhand der von David mitgeteilten Bedingungen, unter denen das Bild zustande kam. Deshalb

stellte ich folgende Überlegungen an: Wie schon Matthias geschrieben hat, geht Ende Juli die Sonne in unseren Breiten in Ost-Nordost

auf. Etwas genauer ist der Azimut des Sonnenaufgangs am 27. Juli 2007 mit den Koordinaten des Mont Blanc ziemlich genau 60° (von

Norden im Uhrzeigersinn). Dieser Wert gilt mit geringen Abweichungen auch für die Monte-Rosa-Gipfel und für die anderen Walliser

Gipfel wie Dom und Weisshorn. D. h. aber, daß diese Berge bei Sonnenaufgang oder einige Minuten später, wenn sich die Sonne über die

östlich davon sich ausbreitenden Bergketten erhebt, diese einen Schatten werfen werden, der in Richtung 240° (bezogen auf N) gehen

wird. Die Sonne ging übrigens, wie man z. B. aus Tabellen der US Navy für jeden Ort der Erde und für 100 Jahre zurück und im voraus

ablesen kann, am 27.7.2007 mit den Koordinaten der Monte Rosa um 6:02 Uhr MESZ auf und mit den Koordinaten vom Mont Blanc um 6:09

Uhr MESZ. Wichtigster Anhaltspunkt für meine weiteren Überlegungen war dann, daß der lange Schatten links vom Mont Blanc zu einer Spitze

ansteigt und dann abfällt. Ich vermutete, daß diese Spitze von den höchsten Monte-Rosa-Gipfeln herrührt und der Abfall nach links

durch den steilen Abfall von 1000 m südlich des Monte Rosa herrührt. Um eine Zuordnung zur Richtung des Schattens zu bekommen, habe

ich erst mal die Berge zwischen la Grivola und Mont Blanc bezeichnet. Dabei ergab sich, daß ziemlich genau unter der Spitze des

Schattens der Mont Pourri liegt. Jetzt habe ich die Verbindung Dufourspitze - Mont Pourri berechnet - und es zeigte sich, daß die

Verbindung ziemlich genau einen Winkel von 240° gegen N bildet - was also der Richtung, in der die aufgehende Sonne stand,

entsprach. Der Schattenverlauf zwischen der Spitze über dem Mont Pourri und dem Mont Blanc rührt m. E. von anderen Wallisern bis

ungefähr zum nördlichsten 4000er, dem Bishorn, her. Wenn man vom Bishorn aus von Sonnenaufgangsrichtung verlängert, dann kommt man

ungefähr zu den Aigs. de Trélatête. Der Schatten setzt sich dann auch noch ziemlich schlüssig über die Nordostflanken des

Mont-Blanc-Massivs fort, die von den 3500ern nördlichen Wallisern herrühren können. - Zufälligerweise hatte ich gestern in der fotocommunity ein Bild gesehen, das tatsächlich den Schatten des Mont Blanc, aufgenommen vom Aufstiegsweg kurz vorm Gipfel, zeigt http://www.fotocommunity.de/pc/pc/extra/mydiscuss/display/12591615 . Nichtsdestotrotz ist David hier eine interessante Aufnahme gut gelungen.
22.04.2008 14:08 , Heinz Höra
Der große Schatten - zweiter Anlauf 
Zum Kommentar von Heinz Höra. Hut ab vor der wissenschaftlichen Vorgehensweise und große Anerkennung !!! Der Link auf fotocommunity zeigt das gleiche Phänomen. Es ist immer der Schatten von dem Berg(massiv) auf dem man selber gerade steht. Dieses Photo ist ein erstklassiger fotografischer Beweis. Ich versuche, bei Gelegenheit auch noch einen eigenen fotografischen Beweis zu liefern. Trotzdem bin ich mir hier über den Schatten 100% sicher. Schaut man nach Sonnenuntergang im Gebirge in Richtung der untergegangenen Sonne, so sieht man bei oft die "Strahlen" hinter dem Berg. Es ist der auch bei klarstem Wetter leicht vorhandene Dunst, der durch die Sonne angestrahlt wird. Verlängert man diese Strahlen, so treffen sie sich im Punkt der Sonne (schon hinterm Berg verschwunden). Steht man selber auf diesem Berg, verhält es sich genau umgekehrt. Es entstehen keine Strahlen, sondern Schatten. Sichtbar werden aber nur die Schatten des eigenen Gipfels oder der unmittelbar angrenzenden Gipfel (wie hier im Mte. Rosa Stock). Diese Schatten laufen dann in einem "unendlich" fernen Punkt zusammen, der sich horizontal udn vertikal exakt 180 Grad gegenüber der Sonne befindet. Zu diesem Schatten paßt wie Heinz richtig bemerkt, links von der Krone der steile Südabfall der Mte. Rosa und rechts der gerade Verlauf, der durch die anderen 4000'er entsteht. Natürlich werfen sowohl der Mt. Blanc als auch der Gran Paradiso Schatten, den vom Gran Paradiso kann man am dunkleren Himmel rechts vom Gipfel ausmachen, der vom Mt. Blanc ist nicht gesondert zu erkennen.
23.04.2008 17:33 , Alexander Von Mackensen
Ihr sind richtig ! Vous avez raison ! 
Ce n'est pas l'ombre du Mont blanc.

Na gut, bin ich nun überzeugt. Der grosse Schatten ist nicht dieser des Mont Blanc, aber dieser des Mont Rose. Ich glaube, dass ich eine optische Taüschung gehabt habe. Danke für die sehr interessanten Betrachtungen, die meine Irrtung mich verstehen gemacht haben. Danke auch für die zusätzlichen Namen.
04.05.2008 23:08 , David Schatzman
Auch der Schatten des Mont Blanc ist zu sehen! 
Zum Schatten habe ich im Zusammenhang mit meinem Panorama #6264 noch einige Berechnungen durchgeführt: Vom Mont Blanc de Cormayeur, der hier (lt. David am 22.7.2007, 6:10 Uhr MESZ) schon in der Sonne leuchtet, ist der Sonnenaufgang bereits um 5:55 Uhr bei einem Azimut von 58,0° am nördlich vom Weisshorn gelegenen Schwarzhorn (3201m) gewesen. ABER die Aig. de Trélatête liegt bis 6:10 Uhr im SCHATTEN DES MONT BLANC, und zwar des Ostgrates der Aig. Blanche de Peuterey!!! Für die anderen, links davon liegenden Berge geht aber die Sonne - wie schon früher von mir gesagt - über den Walliser 4000ern auf, und zwar für den Mont Pourri um 6:09 Uhr mit einem Azimut von 60,3° über der Signalkuppe. Für den Grivola, der hier schon in vollem Sonnenlicht steht, ging die Sonne schon 5:58 Uhr bei 58,6°, das ist über dem Monte Pinter (3132m).
27.04.2009 12:40 , Heinz Höra

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David Schatzman

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