Cima Brenta Teil 1 (Westen .. Norden)   0350
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Legende

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9 Zufallspitze 3757
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12 Vertainspitze 3545 45km
13 Hintere Eggenspitze 3443
14 Zufrittspitze 3439
15 Weißkugel 3738 70km
16 Hasenöhrl 3257
17 Pietra Grande 2937
18 Cima Flavona 2918
19 Corno di Denno 2873

Details

Aufnahmestandort: Cima Brenta (Cima Vallesinella) (3110 m)      Fotografiert von: Jochen Haude
Gebiet: Brentagruppe      Datum: 25.07.2010
Ich war etwas erstaunt, dass hier auf A-P relativ wenige Bilder aus der Brenta vertreten sind, wo die kleine Gebirgsgruppe doch eine ziemlich spektakuläre Felslandschaft zu bieten hat. Bei der Durchsicht meiner Fotos aus 2010 fand auch ich relativ wenig panoramataugliches. Obwohl ich klares Wetter hatte, liegt das ganz einfach daran, dass hier die spannendsten Blicke nicht zum Horizont, sondern nach unten gehen. Von keiner anderen Tour habe ich so viele Bilder im Hochformat.
Nach zwei schlechten Erfahrungen in Hütten in den Vorjahren, hatte ich in der Brenta keine Lust in Hütten zu übernachten. Um dennoch zumindest den berühmten Bocchette-Weg zu gehen, bin ich in zwei getrennten Tagestouren einmal von Madonna di Campiglio im Westen auf den Bocchette-Alte und die Cima Brenta gestiegen und drei Tage später dann von Molveno im Osten auf den restlichen Bocchette-Weg. Dazwischen ging es auf den hier noch klar zu sehenden Monte Vioz im Ortler-Gebiet, allerdings bei ziemlich bewölktem Wetter.
Genau gesagt wollte ich auf die Cima Brenta. Ausgekommen bin ich aber auf dem 40 m tieferen Nebengipfel. Wenn ich meine Karte richtig deute, trägt er den Namen „Cima Vallesinella“. Irgendwo muss ich wohl falsch nach oben hin abgebogen sein. Das Gelände dort ist sehr steil, Markierungen gab es irgendwann auch keine mehr, aber der Fels ist sehr griffig. Alleine und ungesichert ist für mich Kletterei oberhalb des II. Grades tabu. Und in der Brenta findet man sich schnell in deutlich schwierigerem Gelände wieder. Jedenfalls blickte ich zwischen mir und der benachbarten Cima Brenta in eine Schlucht und hatte dann keine Lust mehr den richtigen Weg zu suchen. Diese 90°-Sicht (Teil 1) entstand am Nebengipfel, wobei es auf den eigentlichen Nebengipfel noch wenige Meter auf einen steilen Fels hinaufgegangen wäre. Daher war die Sicht auch nach rechts begrenzt. Links im Bild ist der Ausläufer der „richtigen“ Cima Brenta.

Der Teil 2 (195°) entstand etwas unterhalb des Nebengipfels und schließt sich direkt an den Teil 1 an. Orientierungspunkt dafür ist die Cima Flavona, genau in nördlicher Richtung, die in beiden Teilen rot markiert ist.
Der spektakulärste Blick geht auch hier eigentlich nicht zum Horizont, sondern nach unten. Denn trotz kurzer Brennweite sind hier im Panorama nur die Spitzen der senkrechten Wände und Türme zu sehen. So habe ich in dieser Richtung auch 8 Hoch- und Querformat-Weitwinkelfotos zusammengesticht. Das Ergebnis ist allerdings quadratisch und passt daher nicht ganz zu dieser Website.

[Im Nachhinein habe ich mal aktuelle Routenbeschreibungen im Internet gesucht. Demnach war ich doch gar nicht so falsch, sondern hätte wohl in die Schlucht absteigen müssen, um dann über den weniger steilen Aufstieg den Hauptgipfel zu erreichen.]

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Jochen Haude

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