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Es war einmal in Alaska. Auf einer Endmoräne des Tazlina-Gletschers mit Blick auf die Kette der Vorberge und die Chugach Mountains überm Gletscher. Da fiel mir die große Ähnlichkeit auf zwischen der Alaska-Szene und den bayerischen Voralpen plus Wetterstein überm Riegsee.
Die heimische Kulisse wirkt hier nicht spektakulär, aber gefällt mir jedes mal, zumal in solch mildem Morgenlicht.
So wie der Alaska-Anhang zum Vergleich könnte es vor ca. 10.000 Jahren auch in Bayern ausgesehen haben: Die bis 1 km dicke Eismasse des Loisachgletschers war am Ende der Eiszeit geschrumpft, aber noch das Garmischer Becken füllend. Schmelzwasser hätten das Vorland geflutet, wo sich heute als Relikt das Murnauer Moos ausbreitet. Und die Aidlinger Höhe hätte so einsam und verlassen ausgesehen wie die Moräne mit dem subarktischen Tundra-Nadelwald aus schlanken borealen Fichten.
Im Gebiet Tazlina gibt es heute nur eine einzige Straße, den Glenn Highway. Sichtbar das Roadhouse mit Wasserflugzeug-Flughafen. Einwohner: Etwa 10. Das war's dann. Zum See und zum Gletscher hin ist alles menschenleer. Da fühlt man sich im Werdenfelser Land gleich noch wohler (rund 80.000 Einwohner). Aber das fiktive Pendant ist auch nicht ohne Reiz.
Jochen App, Peter Brandt, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Andre Frick, Johannes Ha, Manfred Hainz, Fredy Haubenschmid, Martin Kraus, Christoph Seger, Alexander Von Mackensen, Gerald Wetzel
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Kommentare
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Lieben Gruss
Christoph
Christoph, bist wieder gut dran an der Position. Danke. Ich hatte mehrere nah beieinander. LG Chr
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