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Es gibt Leute, die bewundern unsere naturfernen Rapsfelder der Agrarindustrie, glauben aber, das Hochgebirge sei öde Wüste. Sicher: Für manche karstige Zonen und nach langer Trockenheit stimmt das.
Man muss nur im Frühsommer mal rauf in die alpine Hochzone
Zum Beispiel an den rauhen Schotterweg hinauf zum Col du Sommeiller, 2994 m und damit eine der höchsten Alpenstraßen. (Nebenbei: Der Name hat nichts mit Französisch "schlafen" zu tun, sondern bezieht sich auf den Namen eines Ingenieur beim Bau des nahen Fréjus-Tunnels. Sagte man mir).
Neben der Piste, beim ersten Talschluss um die Scarfiotti-Hütte, erwuchs an vielen Hängen die unglaublich artenreiche Alpenflora zu betäubender Blüte. Ist also nichts mit "Wüste". Über 1000 Arten auf der alpinen Höhenstufe, so das web.
Darüber rauschende Wasserfälle von der Schneeschmelze. Und schroffe Gipfel. Ist also nichts mit "Mond-ähnlich" oder so.
Genießt die Flower Power. Die meisten der gezeigten Arten kann ich nicht benennen. Aber man kann sich ja auch "einfach nur so" dran freuen.
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P.S.: Auch in den Wüsten lassen sich nach Regenfällen Blumenmeere bewundern. Aber das ist ein anderes Thema.
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