Wilder Freiger IV   032
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1 Nördliche Kräulspitze 3274 m
2 Grünausee
3 Mairspitze 2780 m
4 Kalkkögel 2804 m
5 Karwendel 2749 m
6 Stubaital
7 Habicht 3277 m
8 Äußere Wetterspitze 3070 m
9 Innere Wetterspitze
10 Olperer 3676 m, 37 km
11 Weißwandspitze 3017 m
12 Pflerscher Tribulaun 3097 m
13 Schneespitze 3173 m
14 Großer Möseler 3480 m
15 Östlicher Feuerstein 3267 m
16 Hochfeiler 3510 m, 41 km
17 Westlicher Feuerstein 3243 m
18 Agglsspitze 3194 m
19 Wilde Kreuzspitze 3132 m
20 Signalgipfel
21 Hochgewänd 3189 m
22 Hirzer 2781 m
23 Becherhaus 3195 m
24 Botzer 3251 m
25 Übeltalferner
26 Hochwilde 3480 m
27 Hinterer Seelenkogel 3470 m
28 Sonklarspitze 3445 m
29 Weißkugel 3739 m, 40 km
30 Ötztaler Wildspitze 3770 m
31 Wilder Pfaff 3456 m
32 Zuckerhütl 3507 m
33 Rostizkogel 3394 m
34 Watzespitze 3533 m
35 Verpeilspitze 3423 m
36 Hoge Geige 3393 m
37 Rofelewand 3353 m
38 Wilde Leck 3359 m
39 Fundusfeiler 3079 m
40 Aperer Freiger 3261 m
41 Mutterberger Seespitze 3302 m
42 Schrankogel 3497 m
43 Schrandele 3392 m
44 Ruderhofspitze 3474 m
45 Östliche Seespitze 3414 m
46 Nördliche Kräulspitze 3274 m

Details

Location: Wilder Freiger (3418 m)      by: Jörg Braukmann
Area: Stubaier Alpen      Date: 8. August 2025
Mein vierter Besuch auf dem Wilden Freiger. Der dritte lag schon 24 Jahre zurück. Damals war beim Aufstieg aus dem Stubaital im oberen Bereich Gletscherausrüstung erforderlich. In meiner Erinnerung war die Tour über das Eis wenig schwierig und es gab auch kaum Spalten.

Seit einiger Zeit ist der Aufstieg aus dem Stubaital ohne Gletscherberührung möglich. Nun ist es noch leichter, dachte ich. Wie ich feststellen musste gilt das aber nur in der Hinsicht, dass man die Eisausrüstung nicht hinaufschleppen muss. Wo man früher einfach über den Gletscher stampfte, muss man nun seinen Weg über teilw. steile Schutt- und Blockfelder finden. Es gibt ein paar Felsriegel die überklettert werden müssen. Sie sind nicht schwierig und die gefährliche Stellen sind gut gesichert, einen Fehler sollte man sich dennoch nicht erlauben.

Wir nahmen den Weg von der Sulzenauhütte. Dieser ist etwas weiter aber auch schöner als der Anstieg von der Nürnberger Hütte. Im oberen Bereich ist der Normalweg derselbe. Viereinhalb Stunden waren angebegen, wir waren etwas länger unterwegs und erst kurz vor 14 Uhr am Gipfel.

Für einen frühen Nachmittag im Sommer war die Sicht noch erstaunlich gut. Bei so beständigem Wetter rechnete ich mir aus, dass sie am Morgen sicher lange Zeit sehr gut gewesen sein muss. Das erhoffte ich mir auch für den nächsten Tag. Wir wollten auf dem Becherhaus übernachten und von dort erreicht man den Gipfel viel schneller.

Der Abstieg zum Becherhaus kann ebenfalls ohne Gletscherberührung
erfolgen. Man geht dazu über den Südgrat. Dieser ist ausgesetzt, aber hervorragend gesichert. Weiter unten könnte man problemlos auf das Eis wechseln und bequem zum Fuße des Bechers wandern. Ohne Eisausrüstung muss man aber weiter über den Grat klettern. Der Aufstieg zum Becherhaus ist dann steil aber kurz und sehr gut ausgebaut. Man kann von einer Treppe mit Geländer sprechen.

Das Becherhaus hat eine einmalige Lage auf 3195 m über dem Übeltalferner. Wir bekamen erstmal Ärger, weil wir nicht reserviert hatten, dann aber doch sehr gute Schlafplätze und einen Begrüßungsschnaps. Bis zum Abendessen blieb noch reichlich Zeit für die Liegestühle auf der Sonnenterrasse.

10 QF-Freihandaufnahmen mit meiner Alpha 7R, 24 mm KB, f/11, 1/1000 s

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Jörg Braukmann

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