Vor über 120 Jahren auf dem Gornergrat   52914
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Legende

1 Theodulhorn 3469 m
2 Furgghorn 3457 m
3 Hotel Gornergrat
4 Punta Margherita 3903 m
5 Matterhorn 4477 m
6 Tête Blanche 3724 m

Details

Aufnahmestandort: Gornergrat (3136 m)      Fotografiert von: Alexander Von Mackensen
Gebiet: Walliser Alpen      Datum: vor 1899
aus dem Nachlass einer Tante stammt eine Reihe von Bildern, die historisch sehr interessant sind. Zeigen Sie doch eine Epoche, in der Mitteleuropa eine Blütezeit erlebte. Wenn ich mir die Siedlungen, die Menschen, aber auch die Gletscher anschaue, so hätte ich damals nicht ungern gelebt. Daß diese Epoche mit dem unnötigen 1. Weltkrieg zuende ging, steht auf einem anderen Blatt.

Interessant das kleine Hotel auf dem Gornergrat. Wer selber dort war, kennt das große schöne Gebäude. Rechts unterhalb vom Matterhorn kann man erkennen, daß auch schon damals der Gletscher auf dem Rückzug war. Im Vergleich zu heute aber immer noch unvorstellbar viel Eis.

Damit das Bild mit allen Schwächen authentisch herüberkommt, habe ich nur den Rotstich leicht herausgenommen, sonst aber nichts bearbeitet oder manipuliert.

Kommentare

Ein einzigartiges Zeitdokument, danke fürs Teilen!

Bitte um Nachsicht, wenn ich von einer Bewertung absehe, zumal der Fotograf ja wohl kaum Du gewesen sein dürftest :-)

lG,
Jörg E.
09.09.2012 12:52 , Jörg Engelhardt
Sehr interessant! Die Qualität ist beachtlich!
09.09.2012 21:52 , Uta Philipp
nice document 
comparing with pano 12169 this clearly illustrates
the retreat of the glaciers around the Matterhorn over a period of 120 years
09.09.2012 22:04 , Mentor Depret
Ja ja, die gute alte Zeit. Aber diese ist vorbei und wir leben heute!
10.09.2012 19:55 , Eduard Gruber
Schönes Zeitdokument! 
Ich glaube allerdings, dass das Lebensgefühl damals weitaus schlechter war als wir es uns heute rückblickend für diese Zeit vorstellen. Sehr große Klassenunterschiede, verbunden mit feindseliger Fixierung auf die jeweils anderen, in der Oberklasse die dauernde Furcht vor der marxistischen Revolution der bettelarmen Massen, verbunden mit eigener materieller Sorglosigkeit, eine gewisse Hohlheit des Daseins, Hysterie und Tuberkulose, Fin de Siècle eben oder ein Leben auf der Titanic: nach uns die Sintflut. Angehörige der Oberklasse freilich, die mit ihrem Leben etwas anzufangen wussten (außer militärischer Karriere), konnten damals tatsächlich ein Leben führen, das man beneiden möchte. Aber das ist heute kaum anders, von den Gletschern mal abgesehen (schnief).
05.04.2014 10:10 , Matthias Knapp

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Alexander Von Mackensen

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