Nationalpark   02406
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Legende

1 Piz Laschadurella
2 Piz da Fuorn 2906 m.ü.M.
3 Piz Sampuoir
4 Piz Plavna Dadaint 3166 m.ü.M.
5 Piz Murters 3012 m.ü.M.
6 Piz Minger 3114 m.ü.M.
7 Piz dal Botsch
8 Piz Stabelchod
9 Piz Foraz 3092 m.ü.M.
10 Piz Nuglia 2995 m.ü.M
11 Piz Nair 3010 m.ü.M.
12 Piz Vallatscha

Details

Aufnahmestandort: Munt la Schera (2586 m)      Fotografiert von: Sieber Toni
Gebiet: Sesvennagruppe      Datum: Sept. 2011
freihändig mit der IXUS200, Hugin stitch

Der Blick vom südl. Schweizerischen Nationalpark zur Sesvenna Gruppe.
Der Schweizerische Nationalpark ist mit einer Fläche von 172 km2 das grösste Naturgebiet und vorläufig der einzige Nationalpark der Schweiz. Das Gebiet liegt im Engadin/Münstertal und umfasst alpines Gelände in Höhenlagen von 1'400 bis 3'200 m ü. M. Die Gründung des Schweizerischen Nationalparks 1914 war ein Meilenstein in der Naturschutzgeschichte. Er war der erste Nationalpark der Alpen und Mitteleuropas und ist bekannt für seinen Reichtum an Alpentieren und Alpenpflanzen in einer kaum berührten Naturlandschaft.

Der Nationalpark verfolgt drei Ziele: Naturschutz, Forschung und Information. Aus diesen ergibt sich als viertes die Hinführung des Besuchers hin zum praktischen Naturschutz am erlebten Beispiel eines Totalreservats.

An erster Stelle steht dabei der Gedanke eines umfassenden Naturschutzes. Im Park wird die Natur ihrer uneingeschränkten Entwicklung überlassen; weder ist es erlaubt, die markierten Wege zu verlassen, etwas mit nach Hause zu nehmen, zu lagern, Feuer zu entfachen und zu übernachten, noch werden Tiere gejagt, Bäume gefällt oder Wiesen gemäht. Langfristig sollen wieder jene Zustände erreicht werden, wie sie vor dem Eintreffen des Menschen vor rund 5000 Jahren überall geherrscht haben. Der Mensch soll hier nur Beobachter auf vorgegebenen Pfaden bleiben, damit sich die eindrückliche alpine Landschaft in ihren eigenen dynamischen Prozessen entwickeln kann. Zwar führt die Ofenpassstrasse in den Vinschgau durch den Park, aber grosse Bereiche sind nur zu Fuss erreichbar und mehrere der über 20 Täler für den Menschen komplett gesperrt. Sie dienen als Ruhezonen für das Wild.

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Sieber Toni

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