Die höchsten Berner   02394
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Legende

1 Vorder Galmihorn
2 Hinter Galmihorn
3 Gross Wannenhorn
4 Oberaarrothorn
5 Oberaarhorn 3637 m.ü.M.
6 Finsteraarhorn 4274 m.ü.M.
7 Agassizhorn
8 Gross Fiescherhorn 4043 m.ü.M.
9 Klein Fiescherhorn
10 Mönch
11 Hugihorn
12 Kl. Lauteraarhorn
13 Lauteraarhorn 4042 m.ü.M.
14 Schreckhorn 4078 m.ü.M.
15 Bächlistock

Details

Aufnahmestandort: Furkapass (2429 m)      Fotografiert von: Sieber Toni
Gebiet: Berner Alpen      Datum: 2.Juli 2013
freihändig mit der NEX5, Hugin stitch

Die Berge auf dem Pano gehören zu der Berner Alpen. Sie bedecken das Gebiet vom Sanetschpass bis zur Grimsel. Oder anders gesagt, es sind die Hochalpen zwischen der Aare und der Rhone. Eingebettet liegt der längste Eisstrom der Alpen, der Aletschgletscher mit einer Mächtigkeit von bis zu 900 m.
Die Berner Hochalpen sind im Wesentlichen ein Teil des Aarmassivs, bestehen also aus mehr oder minder ortsansässig entstandenem (autochthonen) Kristallin, und zwar weitgehend aus Zentralem Aaregranit, Lauterbrunner Granit, Amphibolit, Gneisen und Schiefern. Mitten durch die Berner Alpen erstreckt sich in Längsrichtung das Alpine Längstal, von der Grimsel über den Konkordiaplatz ins Lötschental und weiter nach Leukerbad. Im Nordwesten ist dem Aarmassiv ein Mantel von Jura-Kalk vorgelagert, der durch Druck von Süden steil aufgestellt ist, und auf den zum Teil das Kristallin sogar überschoben ist. Der aufgestellte Kalk ist am markantesten am Wetterhorn und am Eiger zu sehen, die Überschiebung des Kristallin an der Jungfrau.

Der Kalkmantel bildet eine einheitliche Kolonne von markanten Gipfeln, vom Wetterhorn über den Eiger zur Blümlisalp und weiter über das Doldenhorn und das Balmhorn bis zum Gemmipass. Er ist (zusammen mit den aufgeschobenen Kristallinstücken) das eigentliche Schaustück der Berner Alpen, eine riesige Mauer von 2 bis 3 km Höhe und knapp 50 km Länge, mit Eiger, Mönch und Jungfrau als Kernstück. Das Kristallin ist im Bereich der Jungfrau eng mit dem Kalkmantel verflochten, weiter westlich ist es aber davon getrennt durch die Furche des Kanderfirns, des Lötschenpasses und der oberen Dala (Leukerbad). Hier taucht das Kristallin nach und nach ab und verschwindet samt dem Kalkmantel unter dem Rhonetal.

Die westlichen Berner Alpen bestehen im Wesentlichen aus Kalken der Unterkreide, nur in der Südabdachung über Sion auch aus Jurakalken.

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Sieber Toni

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