Die stillen Lepontinischen Alpen   162869
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Legende

1 Monte Giove - 3.009 m
2 Punta del Sabbia - 2.957 m
3 Punta dei Ghiacciao - 2.975 m
4 Monte Togano - 2.299 m
5 Pizzo Proman - 2.098 m
6 Pizzo Tignolino - 2.246 m
7 Punta Lebendum
8 Cima Capezzone - 2.421 m
9 Lago Sabbione
10 Ofenhorn - 3.235 m
11 Stellihorn - 3.436 m
12 Refugio 3A
13 Hohsandhorn - 3.182 m
14 Helsenhorn - 3.272 m
15 Rothorn - 3.287 m
16 Blinnenhorn - 3.374 m
17 Griesgletscher
18 Merezenbachenschije - 3.182 m
19 Schinhorn - 3.797 m
20 Mittaghorn - 3.897 m
21 Wyssnollen - 3.595 m
22 Gross Grünhorn - 4.043 m
23 Hinter Fiescherhorn - 4.025 m
24 Vorder Galmihorn - 3.517 m
25 Ritzhörner
26 Oberaarhorn - 3.637 m
27 Lauteraarhorn - 4.042 m
28 Hinter Tierberg - 3.205 m
29 Bärglistock - 3.656 m
30 Hienderstock - 3.307 m
31 Bächlistock - 3.247 m
32 Teltschehorn - 2.743 m
33 Brünberg - 2.982 m
34 Ritzlihorn - 3.263 m
35 Sidelhorn - 2.764 m
36 Hinter Tierberg - 3.205 m
37 Dammastock - 3.630 m
38 Galenstock - 3.583 m
39 Gletschhorn - 3.305 m
40 Winterstock - 3.202 m
41 Groß Muttenhorn - 3.099 m
42 Pizzo Gallina - 3.061 m
43 Stotzig Muttenhorn - 3.062 m
44 Nufenenpass
45 Gross Leckihorn - 2.988 m
46 Griessee
47 Pizzo Rotondo - 3.192 m
48 Pizzo Centrale - 2.999 m
49 Piz Blas - 3.019 m
50 Piz Medel - 3.211 m
51 Grieshorn - 2.965 m
52 Pizzo Campo Tencia - 3.071 m
53 Basodino - 3.274 m
54 Tamierhorn - 3.087 m
55 Lago di Morasco
56 Pizzo Fiorera - 2.921 m
57 Pizzo Biela - 2.856 m

Details

Aufnahmestandort: Bättelmatthorn (3044 m)      Fotografiert von: Sebastian Becher
Gebiet: Walliser Alpen      Datum: 21.08.2014
Die Blinnenhorn Gruppe schließt östlich an die Walliser Alpen an und ist hier(trotz betrachtlicher Höhen und Gletscher für die Ostalpen) hier äußerst still.. Zu sehr ziehen die Viertausender rundherum.. Dafür ist die Landschaft nicht minder spektakulär und gerade der Griesgletscher ist ein Schaustück ersten Grades! Wenn auch die Eingriffe in die Natur hier deutlicher sichtbar werden.. Sogar ein Windrad wurde an der Staumauer des Griessees errichtet - das erste das ich in den Bergen je gesehen habe..

Gestartet sind wir an diesem Tag ziemlich spät am Nufenenpass bei wolkenlosem Himmel - leider hielt sich dieser ganz typisch für diesen Sommer nicht lang und am Gipfel wölkte immerwieder eine herum.. Trotzdem war das Wetter insgesamt noch als freundlich zu bezeichnen und da mir die Schatten und die tiefblauen Seen so gefallen zeige ich es trotzdem.. Zu Besteigen ist der Berg sehr leicht(T2-3) über Steige und leicht geneigtes, fester Glimmer-Gelände in ca 1-2h vom Nufenenpass.

Beim Verlinken ist mir auf(ein)gefallen dass Stefano auch schon ein geniales Bild von hier eingestellt hat - fast genau auf den Tag drei Jahre zuvor ist er dort gewesen!!! Schaut einfach dort auch mal rein - zufällig haben wir beide den gleichen Schnitt gewählt - dadurch kann man auch sehr gut sehen wie unglaublich weit der Griesgletscher in DREI!!! Jahren an Länge verloren hat!

Pano bestehend aus: 26HF Aufnahmen mit Canon EOS 6D und Canon EF 17-40L@ 26mm, ISO100, f11, 1/500sek, PTGui, NodalNinjaMK3

Kommentare

Ein Trauerspiel mit den Gletschern wenn man die beiden Panos betrachtet. Als hätte man bei einer riesigen Badewanne den Stöpsel gezogen.
Deshalb an dieser Stelle ein Negativ-Stern für den Klimawandel!
Gruß Klaus
05.12.2014 17:26 , Klaus Brückner
Die Beleuchtung gefällt mir ausgesprochen gut!! Und was die Gletscher angeht: die waren im frühen Mittelalter noch viel weiter oben! Warmzeiten und Kaltzeiten haben sich schon immer abgewechselt und selbst wenn es die Menschheit gerade nicht mehr mit ihren Emissionen im Griff hat, die nächste Kältephase kommt mit Sicherheit ....
Übrigens sieht man auf Stefanos Panorama wie das Windkraftwerk gerade gebaut wird!! Und weitere Windkraftwerke stehen am Oberalppass auf dem Grossboden auf 2300m Höhe bei Andermatt! Irgendwann sind vermutlich auch die Gipfel dran :-(.
05.12.2014 19:38 , Winfried Borlinghaus
ich kenne den Griesgletscher aus dem Jahr 1983. Damals kalbte die Zunge noch in den Stausee und mit etwas Glück konnte man Eisberge auf dem Wasser oder gestrandet auf dem Ufer sehen. Und im Bereich des zentralen Eisfalles war eine flache große Gletscherfläche. Zur Bemerkung von Wilfried: natürlich hat es stets Klimaschwankungen gegeben, so war es zur Zeitenwende sogar noch etwas wärmer als heute. Nur heute ist das beängstigende die weiter steigende CO 2 Konzentration (die höchste seit 600.000 Jahren - also "etwas" länger als es Menschen gibt) und die Geschwindigkeit, mit der sich der Wandel vollzieht.
Interessant außerdem wir nur die schattseitigen Felsen im Vordergrund, nicht aber die höher gelegenen Felsen im Hintergrund überzuckert sind.

LG Alexander
05.12.2014 20:24 , Alexander Von Mackensen
Unabhängig vom Gletscherschwund ein hervorragendes Pano!
05.12.2014 20:28 , Werner Maurer
Meines Wissens 
trifft es nicht zu, dass die Gletscher im frühen Mittelalter noch viel kleiner waren als heute. Jedenfalls nicht, wenn man bedenkt, in welchem Ausmaß die heutigen Gletscher von der Substanz früherer Jahrzehnte leben. Das sieht man auf Stefanos Panorama sehr gut, wo die Schneegrenze bei ca. 3200 m liegt, wie so oft in den vergangenen Jahren. Noch dreißig solcher Jahre, und der Griesgletscher ist bis auf wenige Reste verschwunden. Den Schwund dieser drei Jahre finde ich übrigens gar nicht dramatisch, verglichen mit dem, was derzeit an anderen Gletschern vor sich geht (unterer Grindelwald, Trift (Gadmen)!); auch nicht verglichen mit dem Jahr 2003, wo der Gletscher innerhalb von vier Monaten 5% seiner Masse verloren hat.
05.12.2014 23:36 , Matthias Knapp
Sehr schönes Bild Sebastian, auch am Bild von Stefano deutlich erkennbar wie sich die Gletscher innerhalb einiger Jahre bewegen, obwohl sich in diesem Vergleich der Gletscherschwund noch in Grenzen haltet, würde ich mal sagen.
Gut erkennbar in deinen Aufnahme die restlichen Schneemengen vom letzten schneereichen Winter und kühlen Sommer, welche nicht recht abgeschmolzen sind.
Wunderschön auch die Gebirgs-Seen mit ihren unterschiedlichen Blautönen.
lg. Patrick
06.12.2014 09:38 , Patrick Runggaldier
Sehr schön gemacht. Eine Ecke, die mich auch schon immer gereizt hat! Mit den zurückgehenden Gletschern müssen wir alle leben und sollten sie noch so lang genießen, wie sie noch vorhanden sind. Gruss, Felix
06.12.2014 16:17 , Felix Gadomski
Sehr schöne Dokumentation dieses einsamen Gebietes...

Herzlichst
Gerhard.
06.12.2014 18:14 , Gerhard Eidenberger
Schön, wie die Seen leuchten.
Zum Gletscherschwund: Unter den abschmelzenden Gletschern sind schon öfter Stämme von Bäumen gefunden, die hier vor ca. 5000 bis 8000 Jahren wuchsen. Es gab also schon Zeiten, in denen die Waldgrenze bis in die Regionen unserer jetztigen Gletscher reichte.
VG Manfred
06.12.2014 18:45 , Manfred Hainz
Klimadiskussion: ist vermutlich hier nicht der richtige Platz ;-). Aber nicht dass mich jemand falsch versteht. Ich bin durchaus für die Reduzierungsmaßnahmen bzgl. CO2 und auch für alternative Energien, sofern sie von der Gesamtenergiebilanz Sinn machen und möglichst landschaftsschonend geplant werden. Nur, es ist wohl sehr deutlich eine CO2-Emissions-unabhängige Warmzeit im Mittelalter nachweisbar und Menschen zogen mit Maultieren über Pässe, die heute wieder und immer noch vergletschert sind! Erwärmung und Abkühlung verliefen ebenfalls schneller als man gemeinhin denkt. Ein schwerer Vulkanausbruch oder Meteoriteneinschlag und das Klima verändert sich auch ohne Menschheit schnell und global!
06.12.2014 21:59 , Winfried Borlinghaus
Eindrucksvolle Landschaft! Auch die 3 Seen passen hier sehr schön ins Bild.
07.12.2014 10:26 , B. B.
Unabhängig der vielen Diskussionsbeiträge ist Dir hier ein faszinierendes Panorama gelungen ... der Blick auf's Blinnenhorn lässt Erinnerungen an das Jahr 1997 plötzlich wieder wach werden, denn ein Freund nahm sein Mountainbike bis knapp unter den Gipfel mit - der Grund dafür würde hier den Rahmen sprengen ;-)!!! In jedem Fall werde ich ihm ein Link Deines Panos weiterleiten :-))!

Herzliche Grüße
Hans-Jörg
07.12.2014 16:43 , Hans-Jörg Bäuerle
Wow Seb,
das Pano wirkt als würde ich eine neue Brille aufgesetzt haben (Gut dass ich noch keine brauche 8-).
Behüt Dich Gott,

Christian
07.12.2014 21:25 , Christian Hönig
Fast "Überseeexotisch" 
anmutend.
Kenne ich von früher aus meiner Skitourenzeit.
Toller Standort bei sehr guten Kameraeinstellungen!
Gruss Walter
P.S. Verzeih lieber Sebastian die Verspätung meiner "Bemerkung"!!
08.12.2014 10:36 , Walter Schmidt
Großartige Arbeit!
08.12.2014 21:49 , Adri Schmidt
Ein Motiv, das ich mir hier und auf MP schon öfters mit Freude angesehen habe - ansonsten ist ja oben schon alles gesagt. VG Martin
14.12.2014 12:32 , Martin Kraus

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Sebastian Becher

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