Alpenpanorama mit (inzwischen nicht mehr) sechs Sechstausendern - Reload   72553
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Legende

1 Weißwand 4538
2 Östl. Feuerstein 4497
3 Wilder Freiger 4225
4 Zuckerhütl 5119
5 Äußere Wetterspitze 4747
6 Pramarnspitze 1626
7 Habicht 5453
8 Zugspitze 6473
9 Kirchdachspitze 4932
10 Kesselspitze 4488
11 Serles 4311
12 Birkkarspitze 6130
13 Kaltwasserkarspitze 4958
14 Blaser 2209
15 Gr. Bettelwurf 5959
16 Glungezer 3027
17 Kreuzspitze 2667
18 Rosenjoch 3976
19 Grünbergspitze 2740
20 Grafmartspitze 1903
21 Malgrübler 3993
22 Lizumer Reckner 4123
23 Kleiner Kaserer 3248
24 Großer Kaserer 3329
25 Olperer 5660
26 Fußstein 4386
27 Schrammacher 5395
28 Vennspitze 1592
29 Hohe Wand Spitze 4503
30 Kraxentrager 4446
31 Friedrichshöhe 1442
32 Hochfeiler 6178
33 Wolfendorn 3891
34 Flatschspitze 3005
35 Grabspitze 4794
36 Wilde Kreuzspitze 4693
37 Tofana di Dentro 4650
38 Tofana di Mezzo 6103
39 Tofana di Rozes 5376
40 Monte Pelmo 5930
41 Monte Civetta 6565
42 Furchetta 5351
43 Sass Rigais 4547
44 Piz Boe 5450
45 Marmolada 6496
46 Langkofel 5839
47 Plattkofel Nordgipfel 3207
48 Cima della Vezzana 5950
49 Kesselkogel 5066
50 Rotwand 4106
51 Rosslauf Nord 3379
52 Schwarze Wand Spitze 4055
53 Pflerscher Tribulaun 5540
54 Hoher Zahn 3735

Details

Aufnahmestandort: Muttenkopf (2638 m)      Fotografiert von: Peter Brandt
Gebiet: Stubaier Alpen      Datum: 19. Oktober 2010
Mit diesem noch nicht gezeigten Panorama einer Tour aus 2010 möchte ich Euch eine Spielerei vorstellen, mit der ich eine alte Herausforderung aus meiner Jugend aufgegriffen habe. Damals wollte ich die von mir bestiegenen Berge und Gipfel in eine Rangliste bringen, und diese Liste sollte sich nicht an der Höhe allein orientieren – zu offensichtlich war, dass mein lange höchster Berg auf dieser Liste Platz 1 nicht verdient hatte: das Zermatter Oberrothorn. Ich erfand eine Formel, die lautete: „Höhe mal Entfernung zum nächst höheren Punkt dividiert durch die Schönheit in Schulnoten“. Dreißig Jahre und einige Messreihen später habe ich diese Formel ein kleines bisschen objektiviert. Heute stelle ich Euch eine Punktwertung vor, die die Erhabenheit von Bergen und Gipfeln spiegeln soll – oder nüchterner: ihre geografische Relevanz. Da fließen sechs Merkmale eines Berges ein: (1) seine relative Höhe in der Region, (2) die Entfernung zum nächst höheren Punkt (Dominanz), (3) seine Eigenständigkeit (Prominenz), (4) wie steil er sich über der unmittelbaren Umgebung erhebt, (5) wie gut er sich in die regionale Gipfelflur einfügt und (6) wie weit er in der unmittelbaren Umgebung von einem anderen Berg überragt wird. Wie genau die mathematische Modellierung dieser Koeffizienten aussieht und wie sie zusammen als Produkt den Relevanzwert eines Berges ergeben, kann auf bergwertung.wordpress.com nachgelesen werden. Mit den sechs Einflussgrößen ist diese Berechnung komplexer als die auf thehighrisepages.de, auf die sonst gerne verwiesen wird. Mit einem geeigneten Logarithmus lässt sich der Relevanzwert ganz gut in vierstellige Zahlen umrechnen. Dabei entstehen Punktwerte für Berge, die viel mehr über einen Berg aussagen als die Höhe in Metern. Die Umrechnung ist so definiert, dass der Mount Everest 8848 Punkte erhält. Um das einmal ganz plastisch zur Diskussion zu stellen, werde ich die Berge hier entsprechend mit den von mir errechneten Punktwerten beschriften. Und dann können wir ein bisschen diskutieren!
Wie der Titel schon sagt, wir sehen hier sechs „Sechstausender“ - und da dürfte doch die eine oder andere Überraschung dabei sein:
Monte Civetta 6565
Marmolada 6496
Zugspitze 6473
Hochfeiler 6178
Birkkarspitze 6130
Tofana di Mezzo 6103

Zum Panorama: Mit meiner alten Lumix fz-38 enstanden,
10 QF-Aufnahmen bei 27 mm (KB)
Panorama Studio 2.6.1, LR, Irfan View

Ach so, der Gipfel, auf dem ich stehe, der Muttenkopf, hat übrigens 2888 Punkte.

Kommentare

Abgesehen von den Zahlenspielen ein beeindruckendes Hochgebirgspanorama. LG Wilfried
08.03.2015 09:43 , Wilfried Malz
Schade, Wilfried, ich hatte für möglich gehalten, dass gerade Dir diese Spielerei Spaß macht. VG Peter
08.03.2015 11:54 , Peter Brandt
Die Zahlenspielerei finde ich nett - hab sie mal auf meine beiden letzten außeralpinen, mit hoher Prominenz bzw. Dominanz ausgestatteten Ziele (vgl. pp) losgelassen: Damit komme ich beim Ben Nevis (den ich sonst aus anderen Gründen als 4000er zähle) auf ca. 6100 Punkte, beim Jebel Shams gar auf 7300. Wie schön mal damit doch aus einer großen Wanderung eine extreme Hochtour machen kann ;-) Nur das Reliefkriterium schlägt nicht in vollem Maß auf die in beiden Fällen eindrucksvollen Nordwände an, da sie jeweils nur über die halbe Höhe gehen.
Zum Pano: Das Motiv ist sehr schön, nur den Schnee finde ich etwas dunkel und leicht grünlich. Da würde ich nochmal drübergehen.
VG Martin
08.03.2015 16:33 , Martin Kraus
Hallo Martin, Deine Beobachtung den Reliefkoeffizienten betreffend ist natürlich richtig. Sie begünstigt kleine Berge. Zum Beispiel erhält auch das Matterhorn keinen besonders guten Reliefwert, weil in einem Radius von ca. 4 km gemessen wird, und da wirken sich die Wiesen unterhalb vom Schwarzsee schon wieder abflachend aus. Andererseits muss man sagen, dass es jetzt vielleicht nicht fair wäre, den beiden von dir errechneten Bergen noch mehr Punkte zuzumessen. Sie profitieren ja schon gewaltig durch ihre Dominanz, Prominenz und Gipfelflur. Apropos Hochtour: Man würde vielleicht eher sagen: Deine Wanderungen führten Dich auf geografisch überaus bedeutsame Berge.
Zum Panorama: Ich habe auch einen Stichfehler gefunden und werde das Ding nachbessern, sobald Zeit ist. Das Grün ist auch richtig beobachtet.
VG Peter
09.03.2015 14:45 , Peter Brandt
Interessante Rechenspielerei und ein feines Pano noch dazu! Immerwieder überraschen mich dich Durchblicke auf der Linie Sarntaler-Wipptal-Karwendel..

Die vier geb ich dir für das demnächst noch etwas aufgehellte Bild!

LG Seb
09.03.2015 16:28 , Sebastian Becher
Eine wirklich kurzweilige Spielerei mit hohem Unterhaltungswert. Danke fürs Teilhaben lassen. LG. Bruno.
09.03.2015 18:48 , Bruno Schlenker
Der Titel des Bildes wurde geändert, nachdem ich die Formel zur Ermittlung der Punktwerte für Berge nochmal einer kleinen Revision unterzogen habe. Die derzeit für mich plausibelste Fassung gibt es nach wie vor auf https://bergwertung.wordpress.com. Mit der neuen Wertung schaffen es nur doch Civetta und Marmolada unter die 6000er. Die Beschriftungen habe ich nicht geändert - dafür war mir die Resonanz hier doch zu gering. Einen herzlichen Gruß an alle, die ein bisschen Spaß mit der Sache hatten. VG Peter
22.03.2015 21:37 , Peter Brandt

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Peter Brandt

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