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Neben der Rofelewand und der Watzespitz ist der Gsallkopf der dritte große (und trotzdem noch) lohnende Skiberg im Kaunergrat. Schmankerl bei der Tour ist der fast 1km lange Gallruthstollen, den es auf dem Hin- und Rückweg zu durchqueren gilt. Dahinter erwartet einen, ein herrliches Skigelände eingebettet in traumhafter Hochgebirgslandschaft.
Trotz seiner spitzen Form kommt man mit Ski ohne Probleme bis 100m unterhalb des Gipfels. Von hier aus geht es mit Pickel und Steigeisen durch eine Rinne und die letzten Meter in Kletterei am Grat zum exponierten Gipfel. Vom Gipfel direkt wird aufgrund der extremen Steilheit und des Absturzgeländes sehr selten abgefahren, bei uns waren aber zumindest Abfahrtsspuren direkt vom Gipfelkreuz weg im Schnee zu erkennen.
Verhältnisse: Durch das Niederschlagsdefizit ist der Winter 2024/25 auch in der Höhe bisher außergewöhnlich schneearm, vor allem die Südseiten, welche teils bis ~2500m ausgeapert sind/waren. Schnee liegt aber trotzdem genug für Skitouren, wobei eine defensive Fahrweise anzuraten ist.
17QF-Bilder mit der Sony Alpha 5000 um 14:00 Uhr@1/500s, f/11.0, iso100, 16.0mm
Jochen App, Hans-Jürgen Bayer, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Hans-Jörg Bäuerle, Günter Diez, Hans Diter, Jörg Engelhardt, Johannes Ha, Manfred Hainz, Fredy Haubenschmid, Jochen Haude, Martin Kraus, Gianluca Moroni, Jörg Nitz, Danko Rihter, Jens Vischer, Benjamin Vogel, Gerald Wetzel
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