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Nachdem ich in früheren Jahren schon am Westgrat des Bietschhorns unterwegs gewesen war, kam uns die Idee, dem „Traumberg meiner Jugend“ im Rahmen einer Überschreitung von der Baltschiederklause aus nochmals einen Besuch abzustatten.
Zuerst hatten wir dafür nur den Nordgrat auf dem Schirm, so stellte sich auf der Hütte aber heraus, dass die übrigen Seilschaften alle den Ostsporn für die Besteigung wählten. Bald fanden wir am Einstieg des Nordgrat auch den Grund: Eine blanke, von brüchigem Gestein übersäte Eisflanke markierte den Zustieg auf den Grat. Nach einigem Probieren war uns das zu heikel, und so gaben wir am nächsten Tag dem Ostsporn noch eine Chance. Der Gletscherzustieg war auch dort anspruchsvoll, aber anschließend brachte uns genüssliche Kletterei in direkter Linie auf den Gipfel.
Bei dem perfekten Wetter verbrachten wir dort einige Zeit mit Fotografieren – so versuchte ich vom höchsten Punkt, einige Meter südlich des Gipfelkreuzes, die Szenerie bestmöglich einzufangen!
Nach einer langen Pause folgte dann der altbekannte Westgrat zur Bietschhornhütte und tags darauf der Abstieg ins Erdrutsch-Katastrophengebiet des Lötschentals…
Sony RX100 III mit 11mm (29mm)
F4, 1/160 sek.
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