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Das lange Warten hatte sich an diesem September-Wochenende ausgezahlt: In einer Solo-Unternehmung konnte ich (zugegeben dank Eiger-Express und GPS-Track) ohne Probleme durch die Eiger Westflanke steigen. Kritisch ist hier neben der Wegfindung insbesondere die Schneelage und Vereisung. Bis auf die letzten hundert Höhenmeter kam ich ohne Steigeisen voran, oft an der Kante zu dieser wirklich gigantischen Nordwand.
Hierzu hatte ich im Voraus mittels der Webcams am Jungfraujoch über einen längeren Zeitraum die ständig wechselnden Bedingungen am Eiger studiert. Das richtige Wetterfenster ist für diese Unternehmung entscheidend – und nun war es also soweit.
Damit war mein letzter großer Alpengipfel erreicht, und dies bei bester Fernsicht und Windstille allein am Gipfel zu genießen, war ein sehr bewegendes Erlebnis, voller Dankbarkeit und Freude!
Auch ein halbes Jahr später kann ich von diesen Eindrücken noch zehren und hiermit einen der prominentesten weißen Flecken auf AP schließen. Überraschenderweise habe ich auch sonst bislang kein weiteres Gipfelpanorama vom Eiger online entdeckt. So ist es vielleicht tatsächlich ein bleibender Beitrag, den ich mit dieser Tour liefern konnte..
Sony RX100 III mit 9mm (24mm)
F4, 1/200 sek.
Alvise Bonaldo, Winfried Borlinghaus, Peter Brandt, Jörg Braukmann, Arno Bruckardt, Günter Diez, Ambros Gisler, Johannes Ha, Martin Kraus, Bertrand Mandon, Gianluca Moroni, Thorsten Müller, Jörg Nitz, Danko Rihter, Arne Rönsch, Adri Schmidt, Christoph Seger, Björn Sothmann, Jens Vischer, Alexander Von Mackensen, Gerald Wetzel
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Kommentare
Gratuliere!!!
VG Danko
Intuitiv habe ich mich 180° umgeblickt, ich bin ziemlich sicher, dass es davon einen ebenso gelungenen Rundblick gibt mit anderen Begrenzungen?
Chapeau!!!
LG Jörg
Das Panorama ist wie gewohnt auch von bester Qualität.
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