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Mit nur 10 mm Weitwinkel (APSC) extrem verkleinerte Berge im Hintergrund zugunsten der herrlich unberührten und eher rechts im Aufstiegssinn liegengelassenen Feuchtwiese, die über die Schandtaten gegenüber an den Stubaier Gletscher(resten) hinwegtäuscht. "Top of Tirol", Restaurant Eisgrat und zahllose Liftstützen über das gesamte Becken zwischen Aperem Pfaff und Daunkögel verteilt, werden somit unsichtbar. Wir genossen dort die wenigen stillen Momente zwischen nervigem Hubschraubergeknattere am Schaufelnieder und unterhalb piepsenden und schürfenden Baggern zwecks Stollen-, Schneekanonenspeichern- und Pistenarbeiten. Auch wenn alles für einen zukünftig sanfteren Tourismus mit weniger aggressivem Wintersport um jeden Preis spricht - im Stubaital hat man sich anders entschieden. Man glaubt, hauptsächlich durch Ski- und Sommer-Gaudi-Tourismus überleben zu müssen. Ich habe dafür ein gewisses Verständnis, aber große Zweifel, wie lange das noch Zukunft haben kann. Momentan zerfällt die eisige Pracht jedenfalls zusehens in Schuttberge, die lediglich naturbelassen auch wieder anziehend wirken könnten. Vielleicht baut man zukünftig ja auch wieder so manche Piste zurück und unsinnige Lifttrassen ab? Den Stubaier Bergen kann man's nur wünschen.
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