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Mit 2885 Metern ist der Kleine Trögler nicht wirklich klein, aber er ist umgeben von höheren Bergen. Eine Weitsicht von über 50 km wäre lediglich zum Stubaital hinaus möglich, wenn die Luft klar genug ist. Bei unserem Besuch war es recht diesig. Das machte aber überhaupt nichts, denn der Trögler ist eine hervorragende Aussichtskanzel auf die nähere Umgebung, besonders auf den Sulzenauferner und das Zuckerhütl.
Wir waren natürlich auch auf dem Großen Trögler. Das Panorama vom Kleinen gefiel mir aber besser, da der Blick zum Sulzenauferner freier ist. Den Sulzenausee sieht man vom Hauptgipfel nicht.
Der Sulzenauferner hat sich weit zurückgezogen. Als ich vor über 30 Jahren zuletzt auf dem Trögler war, gab es den Sulzenausee noch nicht und stattdessen war dort noch der Gletscher. Über die Felswand oberhalb des Sees floss damals noch das Eis in einem gewaltigen Gletscherbruch.
Wir bestiegen den Trögler von der Sulzenauhütte in etwas über 2 Stunden. Der Weg ist stellenweise versichert aber nicht schwierig oder ausgesetzt. Fünf Tage vorher waren bereits einmal dort geswesen, hatten im Nebel aber kaum etwas gesehen. Als wir dann noch einmal an der Sulzenauhütte waren, verlängerten wir den Urlaub um einen Tag und nahmen den Trögler noch einmal in Angriff.
2025 konnte man den Trögler nur von der Sulzenauhütte besteigen. Der Weg von der Dresdner Hütte auf der anderen Seite war teilweise abgerutscht und deswegen gesperrt. Nach meiner Kenntnis ist das aktuell immer noch so. Uns war das egal, da wir nicht vorhatten, ins Skigebiet rund um die Dresdner Hütte mit all den Verwüstungen abzusteigen.
19 HF Freihandaufnahmen mit meiner Alpha 7R, f/8, 1/500s, ISO 100 und 35 mm KB, zusammengesetzt mit Panorama Studio 4.2.3 im Standardmodus.
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