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Kurz nachdem ich mit meinem Sohn Martin im Alpstein unterwegs war verunglückte er mit seinem Motorrad. Glücklicherweise ging es sehr glimpflich aus, aber an gemeinsame Bergwanderungen war danach nicht mehr zu denken. Die Vormittage waren durch Arzttermine blockiert, weswegen ich erst am späteren Vormittag gemeinsam mit meiner Tochter die eine oder andere Gipfelreise unternehmen konnte.
An diesem Tag entschlossen wir uns für den Einstein. Der Aufstieg von Tannheim aus ist unspektakulär aber leider sehr sonnenexponiert. An dem Tag gerieten wir ganz schön ins Schwitzen. Umso mehr genossen wir die Gipfelrast, wo eine frische Brise rasch den Schweiß trocknete. Durch den späten Aufbruch hatten sich der Himmel schon mit reichlich Kummulusbewölkung eingetrübt. Schön anzusehen, doch der rasche Wechsel von Licht und Schatten ist herausfordernd für den Panoramisten.
In dieser Serie wollte ich den Tiefblick festhalten, Hoch über dem Vilstal stehend. Die Rundumsicht ist auch sehenswert, die isolierte Stellung, der diesem Berg seinen Namen gegeben hat, macht den Gipfel zu einem lohnenden Ziel für eine Halbtagstour.
27 HF-Aufnahmen, 26 mm (39 mm KB, beschnitten auf ca. 50 mm), f/8, 1/800 s, ISO 100.
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