Mont Blanc - Gruppe, Sonnenaufgang aus 230 km Entfernung   194061
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Legende

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25 Cime de l'Est, 3178 m
26 Haute Cime, 3257 m

Details

Aufnahmestandort: Belchen (1414 m)      Fotografiert von: Winfried Borlinghaus
Gebiet: Montblanc-Gruppe      Datum: 6. Januar 2015
Das letzte Bild einer Tele-Serie und zugleich das erste - wenige Minuten nach Sonnenaufgang am Mt. Blanc. Sicher qualitativ kein Glanzlicht aber wegen der außergewöhnlichen Bedingungen und mit 800 mm Brennweite (bei APS-C) einigermaßén interessant, dachte ich ...

Kommentare

richtig gedacht!
28.01.2015 07:58 , Christoph Seger
Die Qualität des Panoramas ist höchstens ** - aber ein Portrait vom Mont Blanc aus 233 km Entfernung zu machen ist ****** - somit im Schnitt ****

Grüße,
JE
28.01.2015 09:16 , Jörg Engelhardt
Ein Stern finde ich ein bisschen hart. Die Farben passen sehr gut und das Licht auf Europa's höchstem Gipfel ... ((Ja, mir ist bekannt, was Geographen alles für Europa halten ..)) ... wunderbar ! Die Schärfe - na ja, zumindest ist es durchgehend "ähnlich unscharf", d.h. kein Gewabbere etc.
28.01.2015 13:31 , Christoph Seger
@Christoph 
...sagen wir der höchste Gipfel der Alpen :-)

Nun, hinsichtlich der Qualität habe ich nicht einen sondern zwei gegeben. Auf Höhe des Vanil Noire ist schon eine deutliche unstete Stelle und der Schnee hat schon einen argen Grünstich. Na gut... drei. Macht dann im Schnitt 4,5 und ändert nichts an meiner Bewertung...

Grüße,
J
28.01.2015 13:53 , Jörg Engelhardt
Es hat einen ganz einfachen Grund warum ich das so gesagt habe und DANKE für den Hinweis auf den Grünstich. Erst vorgestern konnte ich dieses Phänomen (vielleicht nicht ganz so stark) auch beobachten ... vor dem Sonnenaufgang war der Schnee fast türkis. Der orange Himmel beweist übrigens schön, dass die Farben korrekt sind - der passt meiner Meinung nach so.

Unschärfen ... ja, die sind aber LOKAL begrenzt und ziehen nicht komplett über den gesamten vertikalen Bereich. Schlieren ?? Basel ??

W.B. kann da sicher noch mehr dazu sagen ...
28.01.2015 15:00 , Christoph Seger
Ein tolles Dokument! Man müsste ja fast die Bergsteiger auf dem Mont Blanc erkennen, sofern zu dieser Zeit gerade welche oben waren.
28.01.2015 15:40 , Jens Vischer
@Christoph 
Türkiser Schnee vor Sonnenaufgang????? Das klingt etwas nach Seemannsgarn. Woher sollte dieser Türkis sein, wenn nur weißes / orangenes Licht vorhanden ist: Ich gebe zu Bedenken: Auch das menschliche Auge macht einen Weißabgleich: Schaut man zulange in den orangenen Himmel, mischt das Hirn die Komplementärfarbe dazu (von Orange ist das bekanntlich Türkis). Somit erscheint der Schnee Türkis. Ist er aber nicht....

Grüße,
J
28.01.2015 15:43 , Jörg Engelhardt
Spannende Diskussion. Also wegen der Schärfe und dem Rauschen gebe ich zu: das gefällt mir auch gar nicht und 1-2 Sterne kann ich nachvollziehen. Deshalb wollte ich's auch erst gar nicht posten - liegt aber auch an den schlechten Ausgangsdaten, da ich zu stark unterbelichtet hatte um den rot beschienenen Mont Blanc so echt wie möglich hinzukriegen und weder zu lange belichten noch mit der ISO-Zahl zu hoch gehen zu müssen. Das war vermutlich eine Fehlentscheidung. Bessere Ergebnisse konnte ich anschließend bei meinen Bildbearbeitungsfähigkeiten nicht erzielen. Der Gesamteindruck scheint mir dennoch der Realität an dem Morgen ziemlich nahe zu kommen. Weiter östlich und auch hier nur 15 Minuten später waren die Farben im Vordergrund deutlich blauer und der Himmel ebenfalls bläulich - kaum noch orange, da fast kein Dunst (vgl. die Panoramen 27377 etwas später als das Mt. Blanc-Pano und 27409 noch später!). Ich habe das Mt.-Blanc-Pano sogar noch in den Cyan-Tönen leicht entsättigt. Aber in der Tat, wenn man den orangen Himmel mit der Hand abdeckt, sieht das Türkis plötzlich eher grau und damit doch nicht sooo schlimm aus, was das Komplementärfarben-Argument stützt ... Mein Bildschirm ist ansonsten eigentlich perfekt mit Spider kalibriert.
Was euch Profis mehr interessieren dürfte sind die Belichtungsdaten der Originalfotos: RAW-Format, Blende 10, ISO 400, 1/50 sec (!) bei 800 mm Brennweite mit 1 sec Spiegelvorauslösung und Selbstauslöser. Dazu bewusst manuell ca. 3 Blenden unterbelichtet, da ich die Verwacklung und Schlieren-Effekte in Grenzen halten wollte. Es war ein Versuch mit zu dunklen kontrastarmen Original-Daten. Trotz ISO 400 stellte sich damit ein Bildrauschen ein, was ich bei so dunklen Motiven und der D 90 (jetzt wisst ihr's ;-) nicht abstellen kann. Wer mir unter diesen Umständen hier Tipps zur optimalen Bildbearbeitung geben kann - gerne. LG Winfried
28.01.2015 17:03 , Winfried Borlinghaus
Sehr beachtlich! 
Ich hätte an dem Panorama nichts auszusetzen; im Gegenteil. Habe den Mont Blanc noch nie so detailreich gesehen vom Belchen, und ich habe ihn schon oft gesehen. Auch die Farben scheinen mir realistisch zu sein. Das türkise Licht kommt aus dem Himmel, der schon von der nicht mehr rötlichen Sonne durchflutet ist. Warum der dort für einige Minuten türkis leuchtet, bevor er ganz blau wird, kann ich nicht erklären, aber ich habe es schon oft gesehen.
28.01.2015 18:15 , Matthias Knapp
Mich beeindruckt die hohe Auflösung und die dabei erreichte Detailzeichnung - und das bei dieser Entfernung. So detailliert habe ich den Mont Blanc aus der Entfernung noch nicht fotografiert gesehen. Wie gut z. B. die Aig. Blanche der Peuterey zu sehen ist oder die Aig. d'Argentiére oder ..., das ist eine Augenweide. Das habe ich mit meinen Teleaufnahmen aus 75 km Entfernung nicht erreicht. Kann sein, daß Giuseppe da aus mittleren Entfernungen etwas besseres hat?
Etwas absonderlich scheint die Farbgebung des Sonnenaufgangs zu sein. Mein Panorama Nr. 27263 "Mont Blanc -Im Licht der aufgehenden Sonne" sieht da natürlich ganz anders aus. Ist aber auch mitten im Sommer entstanden. Gegenüber dem automatischen Weißabgleich, den die RAWs hatten, habe ich die Farbtemperatur etwas erhöht, auf 7600 K. Es kann aber sein, daß das Spektiv diese Farbe hineinbringt - oder die Luftschichten...
28.01.2015 18:49 , Heinz Höra
Heinz, ich denke dein 27263 ist wirklich bei einer "ganz anderen Luft" entstanden; die Farben können daher nicht verglichen werden. Vorgestern hatte ich (nein, ich verrate nicht wo, denn da läuft ja ein Rätsel) eine klare, trockene, kalte Luft (damit ist die Gegend ZIEMLICH eingegrenzt ...) was vor dem Erscheinen der Sonne (so um 07:20 herum) zu einer Farbtemperatur von rund 6000 K geführt hat. Winfried - kannst Du die Farbtemperatur deiner RAWs angeben?
28.01.2015 18:54 , Christoph Seger
Für mich ist das eine ganz spektakuläre Aufnahme! Die Schärfe und Farbgebung mit unseren "normalen" Aufnahmen zu vergleichen ist vielleicht etwas überzogen. Für mich ein echtes Highlight. LG. Bruno.
28.01.2015 20:13 , Bruno Schlenker
Schliesse mich da Heinz und Bruno an. Die Freude über den sagenhaften Detailreichtum aus dieser Entfernung überwiegt die ggf. vorhandenen kleinen Unvollkommenheiten. VG Martin
28.01.2015 20:26 , Martin Kraus
Fast hätt ichs überblättert ..., da wär mir was entgangen!
29.01.2015 12:35 , Leonhard Huber
Farbtemperatur - Zeitpunkt 10 min vor Sonnenaufgang 
@ Heinz u. Christoph: Die Farbtemperatur der RAW-Aufnahmen lag bei 3800. Ich hatte sie jeweils auf 4344 erhöht. Bei weiterer Erhöhung wirkt bei mir das Rot am Gipfel des Mont-Blanc sehr unnatürlich. Es handelt sich um ein sehr frühes Licht und am Belchen hat es noch exakt 10 Minuten bis zum Sonnenaufgang dort gedauert, was ich genau bestimmen kann, da ich den Moment ebenfalls in einem Foto festgehalten habe.
Trotzdem habe ich in Anlehnung an Heinz Höras erwähntes Panorama nun wieder auf den fast ursprünglichen Wert abgekühlt und stattdessen die Aquamarin-Sättigung um 20% reduziet und gleichzeitig den Farbton um 35% ins blaue verschoben. Insgesamt ist das nun doch eine recht starke farbliche Bearbeitung, aber es scheint mir dass ich nun den "Türkis" endgültig geschlachtet habe. An den Details ist dabei hoffentlich nichts verloren gegangen.

LG Winfried
29.01.2015 13:19 , Winfried Borlinghaus
Winfried, daß die Farbtemperatur Deiner Aufnahmen (bei automatischem Weißabgleich?) nur 3800 K sein soll, kann ich mir nicht vorstellen. Ich habe jetzt ein paar Aufnahmen, die ich im Winter in den Alpen gemacht hatte, u. a. http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/35389807, ausgewertet und da war die Farbtemperatur immer so um die 6500 K. Bei den Sommeraufnahmen meines Panoramas Nr. 27263 "Mont Blanc -Im Licht der aufgehenden Sonne" hatte ich auch solche Werte. Wie bestimmst Du eigentlich die Ft einer Aufnahme? Dann wundere ich mich, daß Du die Ft auf 1 Grad genau einstellen kannst. Im RAW-Konverter von Canon kann man dagegen die Ft nur in 100 Grad-Schritten ändern. Winfried, Du solltest mal die Bilder mit einer Ft > 6000 K entwickeln und damit nochmal das Panorama erstellen.
PS: Du hast zwar inzwischen das P. neu erstellt, was aber viel besser und nicht mehr so grünstichig aussieht. Du hast zwar dazu geschrieben, was Du verändert hast, aber nicht, welche Ft Du genommen hattest. "abgekühlt" heißt für mich eine niedrige Ft < 5200 K.
29.01.2015 18:32 , Heinz Höra
Winfried, z. B. in dem frei verfügbarem Programm Kashmir, mit dem man solche Ansichten wie bei UDeuschle erstellen kann und das ich vor Jahren hier mit dem Beispiel-Panorama Nr. 1621 vorgestellt habe, kann man auch den Lauf der Sonne einblenden. Da kann man sehen, daß vom Mont Blanc aus gesehen am 6.1.2015 Sonnenaufgang um 8:00 Uhr MEZ war, und zwar bei einem Azimut von 120,0° und ca. 2° unterm Horizont. Die Sonne ging demzufolge über der Punta Nera (3064m) auf. Das war 14 Min. bevor die Sonne mit diesen Koordinaten über der Ebene aufgeht. Da aber die Ostseite des Mont Blanc schon bis ca. 4000 m Höhe von der Sonne bestrahlt ist, wirst Du Deine Aufnahmen vielleicht 5 Min. nach 8 Uhr gemacht haben. Die Aufnahmen meines Panoramas Nr. 27263 "Mont Blanc -Im Licht der aufgehenden Sonne" hatte ich auch ca. 7 Minuten nachdem die Spitze des Mont Blanc rot wurde - und bei mir wurde sie rot! - gemacht.
29.01.2015 18:51 , Heinz Höra
@ Heinz: danke für den Tipp. Die Kelvinzahl aus dem RAW-Bild habe ich mit Lightroom abgelesen und sie ist tatsächlich 3800!, bzw. auch in den Kamerabilddaten kann man das erkennen. Mit Lightroom lässt sich die Ft auch auf 1-Schritte genau einstellen, weshalb der von mir gewählte Wert über den stufenlosen Regler erzielt wurde. Der Weißabgleich war auf "Automatisch" gestellt, was vermutlich keine gute Idee war ... Interessant: etwa eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang hat der automatische Weißabgleich bei 5500 K fast den von Dir genannten "üblichen" Wert für Sonnenaufgänge/ -untergänge erreicht. Könnte das an der in einem sehr flachen Winkel aufsteigenden Sonne im Vergleich zu Sommeraufnahmen liegen?
Und Deine Zeitermittlung ist hervorragend, weil meine Kamera-Uhr, die vielleicht nicht exakt der Atomzeit entspricht ;-) für die Mont-Blanc-Aufnahme 8:06 festgehalten hat. Sonnenaufgang am Belchen war dann über den Churfirsten genau 10 min später (8:16 Uhr).
31.01.2015 12:00 , Winfried Borlinghaus
Winfried, jetzt, wo Du es geschrieben hast, wird mir auch bewußt, daß LR die Ft auf 1 K "genau" angibt. Es ist aber schon eigenartig, daß der in der Kamera bei Automatik ermittelte Wert 3800 K sein soll. Liegt das etwa an der Farbwiedergabe des Spektivs? LR gibt aber neben der Temperatur noch einen Wert für eine Tönung - und das ist etwas, was man an den Kameras doch nicht einstellen kann. Ob der in den Exifs steht, ist mir genau so unbekannt wie, daß der Wert für die bei "Auto" ermittelte Ft dort steht. In welchem anderen Programm als LR hast Du denn das in den Kamerabilddaten gelesen?
Sei es wie es sei, so wie Du jetzt das Panorama gemacht hast, scheint es ja nicht mehr diesen Grünstich zu haben. Daß aber die sonnenbeschienenen Flächen an der Argentière und dem Mont Blanc nicht wenigstens etwas rötlich geleuchtet haben sollen, wundert mich doch etwas. Doch Matthias hat ja bestätigt, daß er das auch so gesehen hat.
PS: Winfried, in Deinem Kommentar vom 28. schreibst Du aber "um den rot beschienenen Mont Blanc so echt wie möglich hinzukriegen". Und das wirst du doch durchs Spektar so gesehen haben.
02.02.2015 16:58 , Heinz Höra

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Winfried Borlinghaus

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