Acherkogel   10654
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Legende

1 Normalweg
2 Maningkogel
3 Mittertal

Details

Aufnahmestandort: am höchsten Punkt des Acherkogels (3008 m)      Fotografiert von: Michael Bodenstedt
Gebiet: Stubaier Alpen      Datum: 16.08.2018
Endlich konnten wir uns einen lang gehegten Wunsch erfüllen und gleichzeitig einen Rucksack abholen (;-). Wer den Berg mal von Oetz aus gesehen hat versteht, warum wir da unbedingt einmal rauf wollten. Und wieder ein weißer Fleck auf ap gefüllt.
14 HF, 11:11 Uhr, F/6,3; 1/640 sec., 16 (24) mm, es folgt noch ein Bild mit etwas längerer Brennweite, das ich dann beschriften werde.

Kommentare

Da bist du mir etwas zuvorgekommen, den hab ich auch schon länger geplant ;-)
Sehr, sehr schön! Kannst du noch was zur Tour (Route, Dauer, Schwierigkeit) schreiben?
17.08.2018 22:55 , Johannes Ha
Was für ein tolles Bild !!
Herzlichst Christoph
18.08.2018 08:33 , Christoph Seger
Ein toller Berg, ein tolles Pano - nun auch auf ap. Super!
18.08.2018 09:29 , Benjamin Vogel
@ Johannes 
Unser ursprünglicher Plan war der Nordostgrat. Vom Parkplatz an der unteren Staumauer (kurz unterhalb der Dortmunder Hütte) über die Staumauer und auf gutem Weg zur Mittertalscharte. Jenseits hinab, bis markierte Steigspuren nach links abbiegen. Am Mattingsee vorbei bis unter die erste Steilstufe. Dort warnt ein Schild vor Steinschlaggefahr - wir empfehlen, diese Warnung ernst zu nehmen, Helm! Die erste Steilstufe überwindet man einfach durch eine Rinne und die Felsen links davon. Oberhalb der ersten Steilstufe führen Steigspuren zur zweiten Steilstufe, die eindrucksvoller aussieht, als sie ist. Mit Steinmännern markiert führt die Route geschickt gelegt mit Schwierigkeiten I+ in die oberste Mulde mit den Resten des einstigen Gletschers. Nun galt es, eine schwierige Gewissensentscheidung zu treffen: Links schattig, kalt und geröllig in die Scharte zwischen Maningkogel und Acherkogel zum Einstieg in den Nordostgrat oder rechts sonnenbeschienen und freundlich den Normalweg hinauf. Obwohl wir extra das Seil dabei hatten (das wir dann nicht mehr ausgepackt haben), siegte das Licht ... (;-). Zum Glück sind meine Frau und ich jenseits des Alters, wo man meint, irgendjemandem irgendetwas beweisen zu müssen - wir machen einfach, was uns Spaß macht... (;-). Ohne Schneeberührung rechts an den Fuß der Felsen und in erstaunlich genussvoller Kraxelei den Markierungen entlang zum Grat. Die Route hat zu Unrecht keinen gar so guten Ruf (Steinschlag etc.). Wenn man sorgfältig geht und die Route nicht verlässt findet man guten Fels und hübsche Kletterstellen bis II vor. Aber trotz der Markierungen: Es handelt sich NICHT um einen Wanderweg. Wir sind dann zuerst zum Hauptgipfel nach links den Grat entlang, leicht. Anschließend zurück zum Punkt, an dem der Normalweg den Grat erreicht und weiter am Grat zum Kreuzgipfel. Dieser kurze Grat zum Kreuzgipfel ist in Bezug auf das Klettern das Highlight der Tour: Ein sehr (!) exponierter Grat aus festem Fels ist zu begehen. Super! Man kann das wohl auch unten rum auf der Südseite umgehen. Ich glaube aber nicht, dass das leichter ist und man beraubt sich der schönsten Stellen.
Für den Abstieg sind im oberen Teil zwei und an der oberen Stufe des Kars eine Abseilstelle eingerichtet, die braucht es aber für geübte Kraxler bei trockenen Verhältnissen nicht.
Fazit: Auch der Normalweg absolut lohnend, Stellen II, gut zu finden, aber eine anspruchsvolle Route, die Erfahrung und Routine in diesem Schwierigkeitsgrad voraussetzt.
18.08.2018 12:23 , Michael Bodenstedt
Danke für die tolle Beschreibung; hat mein Interesse am Gipfel geweckt. Freu mich schon auf die Tele-Variante.
18.08.2018 14:16 , Jochen App
Super Michi, vielen Dank! Klingt genau nach meinem Geschmack und ist für den Herbst vorgemerkt :-)
18.08.2018 17:08 , Johannes Ha
@ Johannes
Warte nicht zu lange, denn im Herbst wird das eine sehr schattige Angelegenheit und Du triffst vermutlich auf Eis. Jetzt steht die Sonne hoch genug, dass man im Auf- und Abstieg angenehme Verhältnisse hat.
18.08.2018 17:21 , Michael Bodenstedt
Schöne Tour! Bin mal den ganzen Grat Manningkogel-Acherkogel gegangen. Da ist der Fels fester als beim Abstieg auf dem Normalweg, der mir dann am heikelsten vorkam!
18.08.2018 19:55 , Uta Philipp
ja ein schöner Berg und tolle Tour.
Glückwunsch zum Gipfel

LG
ralf
20.08.2018 08:40 , Ralf Neuland
Glückwunsch zur Tour und dem schönen Pano! Hatte im Sommer garnicht mitbekommen, dass du oben warst.
21.09.2018 12:36 , Adri Schmidt

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Michael Bodenstedt

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