Herz Jesu Feuer   2319
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Legende

1 Peitlerkofel, 2.875m
2 Großer Gabler, 2.576m
3 Kleiner Gabler, 2.561m
4 Große Pfannspitze, 2.545m
5 Plosebühel, 2.293m
6 Telegraph, 2.486m
7 Sas Rigais, 3.025m
8 Schönjöchl, 2.301m

Details

Aufnahmestandort: Meransen, Mühlbach (1450 m)      Fotografiert von: Jens Vischer
Gebiet: Zillertaler Alpen      Datum: 13.06.2021
Am Tag mit dem schönsten Wetter während unseres Urlaubs wurden wir am späten Abend Zeuge eines weiteren, sehr schönen Schauspiels:

„Jedes Jahr am 2. Sonntag nach Fronleichnam werden in ganz Südtirol auf zahlreichen Bergen nach Anbruch der Dunkelheit die Herz-Jesu-Feuer entzündet. Auch in Tirol hat sich der Brauch vielerorts erhalten. Die Feuer, oft werden hier christliche Symbole wie Kreuze und natürlich auch Herzen dargestellt, sind weithin sichtbar.

Seinen Ursprung hat das Herz-Jesu-Feuer im Jahr 1796. Damals bedrohte das französische Heer unter Napoleon I. die Grenzen Tirols. Der Stamser Abt Sebastian Stöckl schlug daraufhin dem Tiroler Landtag vor, göttlichen Beistand zu erflehen und Tirol dem „Heiligsten Herzen Jesu“ anzuvertrauen. Außerdem wurden, als Zeichen des Widerstands, auf den Bergrücken Feuer entzündet.

Als das Tiroler Bauernheer unter der Führung Andreas Hofers im Jahr 1809 die Franzosen und Bayern mehrmals schlug, wurde der Herz-Jesu-Sonntag in Tirol zu einem hohe Feiertag erklärt und wird seitdem jährlich mit dem Herz-Jesu-Feuer gefeiert. Dieser Brauch hat noch heute in zahlreichen Südtiroler und Tiroler Regionen Bestand.“
(Quelle Internet)


Gemütlich auf der Terrasse der Ferienwohnung sitzend genoss ich die immer zahlreicher werden Feuer im Tal und auf den umliegenden Bergen. Natürlich bot es sich auch an, in Ruhe mit dem Stativ einige Aufnahmen davon zu machen. Diese hier mit dem starken Tele hinüber auf die andere Talseite gefiel mir am besten.

5 QF Aufnahmen mit EOS 5D M3 á 300mm, Stativ, f5.6, 8s, ISO400, 22:12 Uhr, PTGui Pro

Kommentare

Für mein Dafürhalten ist die Ausbelichtung so geraten, dass man die Feuer im Unterschied zu den Schneefeldern kaum oder nur auf den zweiten Blick ausmacht. Hat es in natura nicht deutlicher geleuchtet? VG Peter
10.09.2021 21:20 , Peter Brandt
Danke für den Hinweis, Peter. Ich habe mir aufgrund der zurückhaltenden Reaktionen schon gedacht, dass meine Bearbeitung wohl nicht so gelungen ist, wie ich sie beabsichtigt hatte.
Natürlich war es etwas dunkler als es auf dem Bild erscheint. Ich wollte durch die längere Belichtung ermöglichen, dass man auch etwas von den weiter entfernten Bergen erkennen kann. Bei Gelegenheit werde ich mal schauen, ob ich noch eine andere Serie mit dunklerer Bearbeitung zeigen kann.
13.09.2021 07:51 , Jens Vischer

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Jens Vischer

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