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Details

Aufnahmestandort: Jochberg (1555 m)      Fotografiert von: Jörg Engelhardt
Gebiet: Bayerische Voralpen      Datum: 11.12.2011
Aufwärts geht es nicht nur für diesen Bergsteiger sondern auch wieder mit der Tageslänge am Abend, denn ab dem 11. Dezember wird es Abends wieder länger hell sein, wohingegen der kürzeste Tag bekanntlich erst am 22. Dezember erreicht wird.

Zusätzlich zu diesem astronomischen Ereignis des frühesten Sonnenuntergangs gab es kurze Zeit später auch noch den Mondaufgang des Vollmondes hinter der Benediktenwand zu sehen.

Auffällig die ungleiche Nebeloberkante, es sei erwähnt, dass das Pano mit nivelliertem Stativ aufgenommen wurde und nochmals ein Abgleich mit udeuschle erfolgte. Im Bereich des höher liegenden Walchensees liegt die Oberkante des Nebels tiefer als im Unterland und in der Jachenau. Mein Erklärung: Durch die noch relativ hohe Wassertemperatur ist die Luft über dem See wärmer und somit liegt auch die Taupunkttemperatur höher, was zu einer geringeren Nebelbildung führt. Aber vielleicht kann mir das jemand besser erklären...

12 QF
Carl Zeiss Planar 1,4/50 (FB)
0,4 s
F/5.6
ISO 100
Mit Stativ
Aufnahmezeit: 16:55 h

Kommentare

Ganz tolle Stimmung! Ein bis zwei Zentimeter mehr Himmel wären für mich noch schöner.
LG Jörg
12.12.2011 22:30 , Jörg Nitz
un grande lavoro! complimenti
12.12.2011 22:33 , Valentino Bedognetti
auf schmalem Pfad über dem Nebelmeer.... ein Erlebnis!
12.12.2011 22:38 , Michael Strasser
stimme Jörg N. zu, sonst aber ganz wunderbar!
12.12.2011 22:44 , Uta Philipp
sehr schön
13.12.2011 03:43 , Thomas Janeck
Wie's scheint war da noch einiges los auf dem Jochberg.
Saubere Arbeit, die Konturen schön scharf. 10Pixel mehr Luft nach oben wären vermutl. auch für die Beschriftung günstiger gewesen. VG HJ
13.12.2011 09:18 , Hans-Jürgen Bayer
Deine Beobachtung zum ungleich hohen Nebelrand... 
...hab ich auch schon gemacht und auch die Erklärung dazu scheint mir durchaus plausibel -
dein Hinweis aufs nivellierte Stativ + Abgleich mit Deutschle hingegen zeugt doch von einer gewissen Unsicherheit, auch in gewieften Panokreisen auf Akkzeptanz zu stossen (:-) -
meine hast du auf jeden Fall: Es ist ein ganz hervorragend gelungener Versuch,
eine solche nicht alltägliche Nebelmeerstimmung perfekt darzustellen!
lg Fredy
13.12.2011 11:41 , Fredy Haubenschmid
@ Fredy und andere... 
Bez. nivelliertem Stativ und Abgleich mit udeuschle: Bin nach dem ersten Stitch erst mal verzweifelt, weil mir alles schief erschien, was bei einem nivellierten Stativ eigentlich nicht sein kann. Sicher, einige Minuten Schiefstand hat man immer, daher der Abgleich mit udeuschle. Nachdem aber alle Berge definitiv im Lot waren, ist somit die (subjektive) Wölbung, welche beim ersten Betrachten sicher erst mal auffällt, auf die Wölbung der Nebeloberdecke zurückzuführen.

Bez. Platz nach oben: Ist halt mit einer Festbrennweite immer schwierig, ich wollte unten den Grat mit dem Bergsteiger drauf haben, dann war der Platz nach oben natürlich beschränkt. Hätte das ganze zwar Hochkant machen können, habe ich aber zu diesem Zeitpunkt aufgrund der schnell wechselnden Lichtverhältnisse bewusst nicht gemacht, weil dann der Durchgang länger gedauert hätte.

Habe aber noch eines auf Lager, ca. 15 Minuten früher mit 1/3 Himmel und 2/3 Landschaft sowie Fortsetzung nach links. Werde dies ggf. auch mal noch zeigen.

Grüße & Dank für die Anregungen,
Jörg E.
13.12.2011 13:32 , Jörg Engelhardt
Einfach traumhaft Jörg!!

L.G. v.
Gerhard.
13.12.2011 16:20 , Gerhard Eidenberger
Mit Nebeloberkanten ist das so eine Sache, da hat sicher jeder schon seine eigenen Erfahrungen gemacht. Zauberhaftes Panorama mit einmaliger Stimmung. Der einsame Wanderer ist eine klasse Beigabe. LG. Bruno.
13.12.2011 16:40 , Bruno Schlenker
Wunderbar - ihr habt also doch gutes Wetter gehabt !!
Herzlichst Christoph
13.12.2011 23:08 , Christoph Seger
"Der Wanderer über dem Wolkenmeer", nicht von C.D. Friedrich sondern von Jörg Engehardt. Wunderbar!
14.12.2011 21:58 , Manfred Hainz
**** 
"Der Wanderer über dem Wolkenmeer" gut festgehalten ;-)

LG

Christian
15.12.2011 18:21 , Christian Hönig
"Der Wanderer über dem Nebelmeer" hat mich natürlich interessiert. Doch erst war ich etwas erschrocken ob der Düsternis des Anfangs des Panoramas. Als ich den Vermeintlichen dann aber sah, mußte ich mir sagen, daß doch wohl der vom Schöpfer selbst gewählte Titel "Aufwärts" eher zutrifft, obwohl es so aussieht, als würde er abwärts gehen. Die einzige Gemeinsamkeit zu Caspar David Friedrichs Gemälde ist, daß hier auch Wolken in der Bildmitte zu sehen sind, aber eben andere.
17.12.2011 00:31 , Heinz Höra
Ein faszinierendes und wunderschönes Panorama Jörg!

Bei meinen Panorama vom Hochkönig (17622) hatte ich auch die selben Befürchtungen wie Du Jörg.
Obwohl ich die Aufnahmen mit Stativ, Drehteller, Nodalpunktadapter und Kabelauslöser gemacht habe, erschien mir der rechte Teil schief.
Ich habe dann auch mit U. Deuschles Tool nachkontrolliert.
17.12.2011 11:38 , Anton Theurezbacher
Wie gut ist ein "nivelliertes Stativ"? 
Da Anton in seinem Kommentar noch etwas zu Stativ-Aufnahmen geschrieben hat, möchte ich hier mal meine Ansicht zur "Genauigkeit" solcher Panoramaaufnahmen zur Diskussion stellen. Wenn Jörg schreibt, daß er seine Aufnahmen mit "nivelliertem Stativ" gemacht hat, dann meint er bestimmt, daß er die Kamera mit mindestens einer Wasserwaage bezüglich der Drehrichtung für die aufeinaderfolgenden Aufnahmen ausgerichtet hat.
Mich würde nun als erstes interessieren, ob er oder ein anderer weiß, welche Genauigkeit man dabei erreichen kann? Ist das weniger als ein Zehntelgrad, vielleicht bei einer Einzelaufnahme, oder muß man mit einem halben Grad und mehr rechnen, wenn man zig Aufnahmen und dazu noch mit einem etwas schwereren Teleobjektiv macht und wenn man z. B. den Statitvkopf nach dem Drehen immer wieder festklemmt? Die Frage ist ja auch, wie mißt man das? Ich habe als Lösung bisher nur gefunden, daß ich die Roll-Winkel der Bilder eines möglichst gut gestitchten Panoramas ausgewertet habe....
Ohne auf noch mehr Einflüsse einzugehen, die auf ein "nivelliertes Stativ" einwirken, will ich gleich sagen, zu welcher Erkenntnis ich gekommen bin: Mit einem Stitcher kann man die Bilder viel genauer nivellieren als mit dem Nivellieren des Stativs. Wichtiger ist wohl, daß man den Nodalpunkt möglichst genau eingestellt hat, denn dann läßt sich auch genauer stitchen. Auch wenn man das Stativ nicht allzu genau nivellieren kann, wird man allerdings weniger Versatz in den Aufnahmen haben als wenn man ohne Stativ fotografiert ...
18.12.2011 19:13 , Heinz Höra
@Heinz 
...ein relativ einfacher Versuchsaufbau um dies nachzuprüfen: Habe auf meinem Stativkopf einen Laserpointer montiert und dann über die Stellschrauben am Stativbein die Grenzen (Markierungsstriche) der Libellen "angefahren" und dann den Höhenunterschied des Laserpunktes in 1 Meter Entfernung gemessen: Dieser war 6 mm, ist also demnach der Winkelfehler arctan(6/1000) = 0,343 Grad bzw. ca. 20 Minuten...

Grüße,
JÖRG
18.12.2011 19:53 , Jörg Engelhardt
Jörg, meine Hochachtung für diese Meßanordnung mit einem Laserpointer. Muß man da nicht besondere Vorsicht walten lassen? Ich habe aber nicht begriffen, wie bzw. ob das Meßergebnis auf die Kamera in allen Stellungen des Stativkopfes bei den einzelnen Panoramaaufnahmen übertragbar ist.
Nochmals meine Meinung: Man braucht sich beim Nivellieren des Stativs nicht übertriebene Mühe zu geben! Viel wichtiger ist das genaue Stitchen z. B. durch Zuhilfenahme der Deuschle-Ansichten. Und dabei ist das Wichtigste die 0°-Höhenlinie, die Ulrich Deuschle auf meinen Wunsch hin Anfang des Jahres eingeführt hat. Wenn man das Panorama nach der 0°-Höhenlinie ausrichtet (wie, das habe ich an anderen Stellen schon mehr als ein Mal beschrieben), dann erreicht man die beste Übereinstimmung auch bezüglich der Bergformen. Wenn man nicht die rectilineare Projektion gewählt hat, dann ist eine Linie in den Bergen sowieso um so stärker nach oben gebogen je weiter sie von der 0°-Höhenlinie entfernt ist.
Um wieder auf den Ausgangspunkt zurückzukommen, würde ich gerne mal wissen, welchen Rollwinkel jedes der 12 Bilder in Deinem fertig gestitchten Panorama hat. Bei manchen meiner Stativaufnahmen liegen sie durchaus mal zwischen -3° und+3°, während bei meinen Aufnahmen ohne Stativ der Rollwinkel normalerweise in einem Toleranzband kleiner 3°, manchmal auch 2° liegt. Für das genaue Stitchen spielen diese Toleranzen keine Rolle.
19.12.2011 14:42 , Heinz Höra
@Heinz 
...der Rollwinkel beträgt bei den Einzelbildern zwischen -0,7 und +0,4 Grad (das sind ja fast schon interne "Firmengeheimnisse"...)

Gruß,
Jörg E.
21.12.2011 19:13 , Jörg Engelhardt
Jörg, die Werte, die Du erreicht hast, sind für mich ein Zeichen, daß Du Dein Stativ wirklich sehr gut nivelliert hast. Daß trotzdem Differenzen von über einem Grad auftreten, ist einerseits auf eine immer vorhandene "Anfangsschiefe" zurückzuführen und auf das Spiel der Gelenke des Stativs und des Nodalpunktadapters.
Worauf es mir ankommt ist aber das, daß man, selbst bei einem kleinen Toleranzband von etwas über einem Grad genau so, wie wenn man Schwankungen bis zu 6° hat, einen guten Stitching-Algorithmus braucht. Und der ist bei den Stitchern, die auf den Panorama Tools von Prof. Dersch beruhen, sicher gegeben.
22.12.2011 22:10 , Heinz Höra

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