Schlüsselerlebnis II - Rückkehr zum Spitzstein   72902
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Legende

1 Feichteck 1514 m
2 Karkopf 1496 m
3 Hochries 1569 m
4 Zinnenberg 1656 m
5 Chiemsee
6 Kampenwand 1668 m
7 Hochplatte 1587 m
8 Hochgern 1744 m
9 Aschentaler Wände 1738 m
10 Geigelstein 1812 m
11 Hoher Göll 2522 m
12 Breitenstein 1661 m
13 Hochkaltergruppe 2607 m
14 Hocheisspitze 2523 m
15 Großer Hundstod 2593 m
16 Hochkönig 2941 m
17 Mitterhorn 2506 m
18 Birnhorn 2634 m
19 Hohe Tauern (Glocknergruppe)
20 Maukspitze 2231 m
21 Ackerlspitze 2329 m
22 Vordere Karlspitze 2260 m
23 Ellmauer Halt 2344 m
24 Treffauer 2304 m
25 Scheffauer 2111 m
26 Reichenspitze 3303 m
27 Großer Löffler 3379 m
28 Inn
29 Olperer 3476 m
30 Pendling 1563 m
31 Vorderes Sonnwendjoch 2224 m
32 Brünnstein 1634 m
33 Krenzspitze 1972 m
34 Großer Traithen 1851 m
35 Wildbarren 1448 m
36 Rotwand 1884 m
37 Hochmiesing 1883 m
38 Kranzhorn 1366 m
39 Wendelstein 1837 m
40 Kitzstein 1398 m

Details

Aufnahmestandort: Spitzstein (1596 m)      Fotografiert von: Jörg Braukmann
Gebiet: Chiemgauer Alpen      Datum: 2. November 2014
…Ein schöner Moment auf dem Spitzstein. Stimmung und Sicht waren besser als bei unserem Besuch am Vormittag. Es war kaum noch jemand oben. Und dennoch konnte ich das Erlebnis kaum genießen. Irgendwo musste ich bei unserer ersten Tour auf den Spitzstein an diesem Tag meinen Autoschlüssel verloren haben. Ich bin nur deshalb ein zweites Mal hinauf, um ihn zu suchen. Eigentlich wollten wir schon längst auf der Heimfahrt sein. Ich dachte, dass er bei unserer Gipfelrast aus Tasche oder Rucksack gefallen sein könnte. Aber da war nichts. Als ich die Aufnahmen zu diesem Panorama schoss, gingen mir unliebsame Gedanken durch den Kopf: Wie kommen wir jetzt nach Hause und wann? Wie erkläre ich meinem Chef, dass ich morgen doch noch nicht zur Arbeit komme? Was wird dieses Abenteuer kosten? Ein letzter Blick in die Runde und nach nur 10 Minuten Gipfelrast war ich wieder auf dem Weg nach unten. Am Spitzsteinhaus konnten wir nicht noch einmal übernachten, weil die Wirtin ins Tal wollte, um sich neu zu verproviantieren. Wir stiegen weiter ab, es wurde bereits dunkel. Nächste Übernachtung unklar. An der Goglalm neben dem Parkplatz brannte noch Licht. Dort nachgefragt. Einen Schlüssel hatte niemand abgegeben und Übernachtungsmöglichkeiten gab es auch keine. Aber man buchte uns sehr freundlicherweise telefonisch ein Zimmer im konfortablen Posthotel Erlerwirt in Erl und brachte uns sogar dorthin. Dies hatte noch geöffnet, weil sich eine Gruppe von mindestens 100 Bus reisenden Senioren ebenfalls dort einquartiert hatte. Der nächste Tag brachte immer noch gutes Tourenwetter, aber ich war den ganzen Tag damit beschäftigt, mein Auto wieder flott zu bekommen. Zunächst fand ich im benachbarten Ebbs eine Vertragswerkstatt, die das Auto erstmal mit dem Abschleppwagen abholte. Dann musste ein Steuergerät samt Schlüsseln bestellt und eingebaut werden, was ein paar Tage dauern und nicht billig werden sollte. Ich sah mich schon mit dem Zug einmal hin und her fahren. Dann bestand auf einmal die Möglichkeit, ein gebrauchtes Austauschgerät samt Schlüsseln aus dem Raum Wien kommen zu lassen. Das dauerte nur einen Tag und war nur halb so teuer. Also blieben wir noch eine Nacht beim Erlerwirt und den Senioren. Mit zwei Tagen Verspätung konnten wir dann tatsächlich am Dienstag die Heimreise antreten - mit gebrauchtem Steuergerät und jetzt drei neuen Autoschlüsseln. Eine Wetterverschlechterung kündigte sich mit Föhn an: Sehr warm und windig, einige Wolken und sehr klare Luft. Das wollten wir noch nutzen und fanden zum Abschluss des Urlaubs noch einen sehr schönen Aussichtspunkt – allerdings bereits im Alpenvorland, sodass ich zwei Panoramen von dort demnächst auf p-p.net zeigen werde. Fazit: Wir werden jetzt immer mit zwei Autoschlüsseln unterwegs sein. Einer bei mir, der andere bei meinem Seilpartner. Ein dritter Schlüssel verbleibt zu Hause zum Schickenlassen. Geht einer der drei Schlüssel verloren, lasse ich umgehend einen Ersatz "anlernen". Mein Autoschlüssel liegt vermutlich immer noch im Schnee und apert in den nächsten Monaten aus. Wenn also jemand mal unterwegs zum Spitzstein ist: Augen auf und ggf. Nachricht an mich.

17 HF-Freihandaufnahmen mit meiner G15 bei 28 mm KB

Kommentare

Da hattest du ganz schön Pech, und wir provitieren auch noch davon durch ein weiteres schönes Spitzsteinpano. Jetzt seh ich schon ganze Horden von APlern, die im Frühjahr am Spitzstein auf der Suche nach Schlüsseln sind, die jetzt auch noch Sammlerwert haben.
LG
Leonhard
15.03.2015 08:46 , Leonhard Huber
Ein Happy End mit einem lachenden und einem weinenden Auge sozusagen. Kann mir gut vorstellen welch ein mühsames Unterfangen das sein kann!
So frei können wir herumwandern am Berg, und doch sind wir teils so abhängig von unserem 4-rädrigem Gefährt.
Den Spitzstein hab ich auch schon 2 mal besucht und es wird nicht das letzte Mal gewesen sein.
Zum Panorama selbst, da hast du die Abendstimmung wirklich klasse festgehalten.
lg, Peter
15.03.2015 11:02 , B. B.
Für die Geschichte... 
...ganz ohne Schadenfreude *****, fürs Pano kann ich leider nur **** geben (;-)
lg Fredy
15.03.2015 12:06 , Fredy Haubenschmid
Nur schade das du dieses Panorama in Echt nicht so genießen konntest, ist dir wirklich sehr gut gelungen Jörg!

Liebe Grüsse
Gerhard.
15.03.2015 15:16 , Gerhard Eidenberger
Geht mir auch oft so, daß das geplante Pano im Mittagslicht aufgenommen wird und ich beim schöneren Abendlicht schon wieder unterwegs bin. Deine Planänderung beschert uns diese schöne abendliche Ansicht (die andere Version ist aber auch sehr gut gemacht) - so einen Anlaß zur Planänderung wünsche ich aber keinem. VG Martin
15.03.2015 19:25 , Martin Kraus
Abenteuerliche Story (allein dafür 4 Sterne) und schönes Pano!
15.03.2015 22:22 , Johannes Ha
Ziemliches Pech mit dem Schlüssel, aber das Pano ist ein voller Erfolg.
VG Manfred
18.03.2015 21:23 , Manfred Hainz

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Jörg Braukmann

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